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23.04.2007

UPDATE: CompuGroup plant Notierung im Prime Standard

(NEU: Verwendungszweck, Eigenbewertung, Aussagen Finanzvorstand)

Von Rüdiger Schoß

Dow Jones Newswires

KOBLENZ (Dow Jones)--Der Praxissoftware-Hersteller CompuGroup plant für den 7. Mai seine Rückkehr an die Börse und strebt dabei eine Erstnotiz im Prime Standard an.Angesichts der Größe und des Volumens rechne er mit der Aufnahme in den TecDAX, sagte Finanzvorstand Erik Massmann am Montag in Frankfurt. Von den bis zu 16,6 Mio angebotenen Aktien des Koblenzer Unternehmens stammen 7,34 Mio aus einer Kapitalerhöhung und bis zu 9,2 Mio (davon 2,2 Mio als Greenshoe) aus dem Besitz der Altaktionäre.

CompuGroup erhofft sich durch den Börsengang 125 Mio bis 175 Mio EUR Erlös. Das Unternehmen will damit vor allem die weitere Expansion vorantreiben. Auch in Zukunft will das Unternehmen vor allem durch Zukäufe wachsen. In Frage kämen europäische Anbieter von Software-Lösungen für das Gesundheitswesen, die zumindest eine dominante Marktposition hielten, sagte CEO Frank Gotthardt: "Wir kaufen, um Märkte zu besetzen."

Dabei verwies er insbesondere auf die osteuropäischen Länder. Auch Großbritannien entwickele sich in eine für CompuGroup günstige Richtung. Daneben soll ein Teil des Geldes zum Abbau der Verschuldung von 98,7 Mio EUR (31. März) genutzt werden.

Im abgelaufenen Jahr stieg der Umsatz von CompuGroup auf 140,2 Mio von 116 Mio EUR im Jahr zuvor und 87,4 Mio EUR im Jahr 2004. Das bereinigte EBITDA sank auf 38,3 Mio von 39,8 Mio EUR. Im Jahr 2004 hatte das EBITDA 30,5 Mio EUR betragen. Der Jahresüberschuss ging 2006 auf 11,4 Mio von 15,39 Mio EUR zurück. 2004 hatte sich der Überschuss 10 Mio EUR belaufen. Finanzvorstand Erik Massmann sagte Dow Jones Newswires, er rechne damit, dass sich diese Ergebnisse "positiv fortschreiben" ließen.

Die Angebotsfrist beginnt den Angaben zufolge voraussichtlich am 30. April und endet am 3. Mai. Die Preisspanne soll zum Ende der Zeichnungsfrist am 30. April veröffentlicht werden. Der Streubesitzanteil soll 33% betragen. Mit dem Börsengang soll der Anteil des Unternehmensgründers Gotthardt auf 45,4% von 54,7% sinken. Die Beteiligungsgesellschaft General Atlantic will ihre Beteiligung von 39,6% auf 16,5% drücken.

Kleinaktionäre, die bislang im Freiverkehr geführte Aktien halten, können durch Ausübung des Bezugsrechts Aktien aus der Kapitalerhöhung zeichnen. Das Bezugsverhältnis beträgt 25:4. Aktien mit der WKN 543730 wurden am Mittag mit 13,60 EUR notiert, während Papiere mit der WKN 553226 bei 13,72 EUR standen. Gotthardt wird zusammen mit seiner Familie auch nach dem Börsengang die Mehrheit an CompuGroup halten. CompuGroup werden nach ihrem Rückzug vom Geregelten Markt seit Jahren nur noch im Freiverkehr gehandelt.

Als Globale Koordinatoren und gemeinsame Konsortialführer fungieren die Deutsche Bank AG und Lehman Brothers International. Co-Manager im Konsortium sind Sal. Oppenheim jr Cie, SEB AG und William Blair International Ltd.

Webseite: http://www.compugroup.de

-Von Rüdiger Schoß, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 203,

ruediger.schoss@dowjones.com

DJG/rso/brb

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