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27.10.2009

UPDATE: E-Plus erhöht operativen Gewinn trotz sinkendem Umsatz

(NEU: Weitere Aussagen)

(NEU: Weitere Aussagen)

Von Philipp Grontzki Dow Jones Newswires

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Mobilfunkanbieter E-Plus hat trotz rückläufiger Erlöse seinen operativen Gewinn im dritten Quartal erhöht. Wie die Tochter der niederländischen KPN am Dienstag mitteilte, stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 3,3% auf 347 Mio EUR, während der Gesamtumsatz inklusive Endgeräteverkäufen und sonstigen Erlösen um 2,5% auf 819 Mio EUR schrumpfte.

Das EBITDA sei aber durch einen Einmaleffekt von rund 11 Mio EUR im Roaming-Geschäft positiv beeinflusst worden, so E-Plus. Zugleich wurde der Umsatz von der Absenkung der Terminierungsentelte per 1. April belastet. Diese fallen an, wenn ein Telefonat nicht innerhalb desselben Mobilfunknetzes geführt wird, sie müssen vom Netzbetreiber des Anrufers an den Netzbetreiber des Angerufenen gezahlt werden.

Die Konzernmutter KPN berichtete ein EBITDA von 1,33 Mrd EUR für das dritte Quartal, nach 1,28 Mrd EUR im Vorjahreszeitraum. Profitiert hat der niederländische Konzern dabei von Kostensenkungen. Der Umsatz ging der Periode um 8,8% auf 3,33 Mrd EUR zurück.

E-Plus sei ein "großartiges Asset", und KPN sei recht zufrieden mit der Entwicklung bei der deutschen Tochter, sagte KPN-Finanzvorstand Carla Smits-Nusteling am Dienstag in einer Telefonkonferenz. Ob sich KPN zu irgendeinem Zeitpunkt von E-Plus trennen könnte, wollte sie nicht kommentieren.

Mit Blick auf die geplanten Auktionsregeln bei der anstehenden Vergabe von Mobilfunkfrequenzen in Deutschland sagte E-Plus-CEO Thorsten Dirks, dass sein Unternehmen hier eine Klage vorbereite. E-Plus fühle sich ebenso wie Konkurrent O2 durch die Modalitäten der Versteigerung gegenüber den beiden Marktführern T-Mobile und Vodafone benachteiligt.

Die Bundesnetzagentur will im zweiten Quartal 2010 Frequenzen in den Bereichen 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz sowie 2,6 GHz versteigern. Besondere Relevanz haben dabei die Frequenzen im 800-MHz-Bereich, da sie eine höhere Reichweite ermöglichen. Sie sind durch die Digitalisierung im Rundfunk frei geworden, in diesem Zusammenhang wird auch von der "Digitalen Dividende" gesprochen.

Die Konzerne sollen die Frequenzen im 800-MHz-Bereich dazu nutzen, ländliche Gebiete mit mobilen Internetzugängen zu versorgen. Die 800-MHz-Frequenzen sollen in sechs Blöcken à zwei mal fünf MHz vergeben werden, wobei es hier je nach Bieter Einschränkungen geben soll. So dürfen die beiden D-Netz-Betreiber T-Mobile und Vodafone nach diesen Plänen für jeweils zwei Blöcke bieten, die beiden E-Netzbetreiber E-Plus und O2 für je drei.

Begründet wurde dies damit, dass sowohl T-Mobile als auch Vodafone bereits über mehr Frequenzen im 900-MHz-Bereich verfügen als die beiden kleineren Konkurrenten. Letztere fühlen sich trotz der unterschiedlichen Beschränkungen benachteiligt und haben die Pläne scharf kritisiert. Die Netzagentur hatte die Kritik zurückgewiesen.

Webseiten: http://www.eplus-gruppe.de http://www.kpn.com - Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 107, philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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