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23.07.2008

UPDATE: E-Plus-Umsatz wächst im zweiten Quartal um rund 10%

(NEU: Details)

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Von Richard Breum

DOW JONES NEWSWIRES

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Mobilfunkanbieter E-Plus hat seinen Umsatz im zweiten Quartal um knapp 10% auf 808 (Vorjahr: 736) Mio EUR erhöht. Der Erlös mit Mobilfunk-Dienstleistungen, also ohne den Verkauf von Handys und sonstige Erträge, stieg um 8% auf 757 Mio EUR. Das sei aller Voraussicht nach erneut das stärkste Umsatzwachstum unter den deutschen Netzbetreibern, teilte das Düsseldorfer Unternehmen am Mittwoch mit. Der Marktanteil am so genannten Serviceumsatz sei damit auf rund 15% von 13,7% im Vorjahr gestiegen.

Das EBITDA erhöhte sich um 5% auf 308 (293) Mio EUR. Damit verringerte sich die EBITDA-Marge um 1,7 Prozentpunkte auf 38,1%. Auch der durchschnittliche Umsatz je Kunde und Monat ging gegenüber dem Vorjahr auf 16 EUR von 17 EUR zurück. Die Handys wurden jedoch länger genutzt; im Schnitt telefonierte jeder E-Plus-Kunde 145 Minuten im Monat. Vor Jahresfrist waren es noch 133 Minuten gewesen. E-Plus sieht hier noch Raum für Wachstum: Mit durchschnittliche 105 Mobilfunkminuten liege Deutschland noch weit unter dem europäischen Mittel von rund 200 Minuten.

Die Zahl der Kunden erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal um 780.000 auf 16,2 Mio. Das sei ein Zuwachs von 2,6 Mio Kunden in den vergangenen zwölf Monaten und das stärkste Wachstum seit dem Jahr 2000, heißt es in der Mitteilung der E-Plus-Gruppe weiter. Von dem Zuwachs von 780.000 entfielen 688.000 auf Pre-Paid-Kunden und 92.000 auf Vertragskunden. 58% der Kunden seien den in den vergangenen Jahren gestarteten Eigen- und Kooperationsmarken zuzuordnen.

Am Dienstag hatte der Wettbewerber Vodafone Deutschland ebenfalls Quartalszahlen vorgelegt und über einen Rückgang der Service-Umsätze um 1,9% auf 1,79 Mrd EUR berichtet. Der Zuwachs bei Mobilfunkkunden beim zweitgrößte deutschen Mobilfunkanbieter war mit 883.000 dagegen etwas stärker ausgefallen als bei E-Plus. Auch bei Vodafone war der Durchschnittsumsatz je Kunde gegenüber dem Vorjahr mit 17 (Vorjahr 19,4) EUR leicht rückläufig gewesen.

Der Vorsitzende der E-Plus-Geschäftsführung, Thorsten Dirks, erklärte, der Kampf um Kunden auf dem deutschen Mobilfunkmarkt habe im zweiten Quartal an Schärfe zugenommen. Bei den Wettbewerbern beobachte man enorme Werbeausgaben, vor allem bei O2. E-Plus wolle sich aber nicht an einer "Prämien- und Subventionsschlacht" beteiligen. Man werde auch keine DSL-Angebote unter eigenen Marken einführen.

Die Entwicklung von E-Plus im zweiten Quartal sei sehr gut gewesen, sagte Dirks. Seit mittlerweile zehn Quartalen wachse E-Plus als einziger Anbieter beim Umsatz gegen den Markttrend. Bei den anderen Mobilfunkanbietern in Deutschland, T-Mobile und O2, rechne er für die Monate April bis Juni mit einer ähnlichen Umsatzentwicklung wie bei Vodafone, also mit einem leichten Rückgang.

E-Plus wolle im Gesamtjahr wie bereits 2006 und 2007 "deutliche stärker als der Markt" wachsen. Die sich abkühlende Konjunktur sieht Dirks dabei nicht als Problem; sein Unternehmen könne von kritischeren Preisvergleichen sogar profitieren. Am Vortag hatte Vodafone die Umsatzprognose für den gesamten Konzern an den unteren Rand der bisherigen Prognose gesenkt und damit Befürchtungen ausgelöst, die sich abschwächende Konjunktur könne auch auf die Mobilfunkbranche durchschlagen.

Webseite: http://www.eplus-gruppe.de/ -Von Richard Breum, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 - 13872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/rio

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