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20.10.2008

UPDATE: Ericsson erfreut Börse mit operativer Entwicklung im 3Q

(NEU: Einzelheiten, Aktienkurs)

Von Adam Ewing DOW JONES NEWSWIRES

STOCKHOLM (Dow Jones)--Die Telefon AB LM Ericsson hat im dritten Quartal 2008 operativ mehr verdient als im Vorjahr und die Börse erfreut. Das operative Ergebnis ohne Restrukturierungsaufwendung erhöhte Ericsson nach Angaben vom Montag auf 5,7 (5,64) Mrd SEK. Der Nettogewinn ermäßigte sich allerdings auf 2,84 Mrd SEK von 3,97 Mrd SEK im Vorjahr. In dem Zeitraum verbuchte Ericsson Kosten im Zusammenhang mit der Restrukturierung von 2 Mrd SEK.

Den Konzernumsatz erhöhte Ericsson um 13% auf 49,2 Mrd SEK. Die Finanzkrise habe sich noch nicht auf das Geschäft ausgewirkt, teilte der Telekomausrüster mit. Die Ericsson-Aktie gewinnt 17% auf 58,60 SEK.

Die Bruttomarge erreichte 35,8% nach 35,6%. Den Ausblick für 2008 mit einem unveränderten Wachstum der Infrastrukturausgaben hat Ericsson bekräftigt. Für 2009 rechne man auch mit einer solchen Entwicklung. Für eine Verschärfung der Marktbedingungen habe man bereits Maßnahmen im Konzern ergriffen und im Schlussquartal sollen dann auch weitere Kosten eingespart werden.

Der Telekomausrüster hatte Anfang Februar bei der Vorlage der Zahlen für 2007 das Restrukturierungsprogramm angekündigt. Demnach plant der Konzern zur "Sicherung der Wettbewerbsposition" Einsparmaßnahmen im Volumen von 4 Mrd SEK. Diese würden dann 2009 ihre volle Wirkung entfalten. Um profitabler zu werden sollen in Schweden rund 1.000 Arbeitsplätze gestrichen werden.

In der wichtigen Sparte Networks meldete das Unternehmen im dritten Quartal ein Umsatzwachstum von 16% auf 33 Mrd SEK und übertraf damit die Markterwartung. Die operative Marge ohne Restrukturierungskosten erreichte in dem Bereich 11%. "Unser Geschäft leidet noch nicht unter der Finanzkrise und unser Kostensparprogramm verläuft planmäßig", sagte CEO Carl-Henric Svanberg.

Die Branche der Telekomausrüster sieht sich einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt, weil die asiatischen Anbieter mit zunehmend besserer Technik die Europäer unter Druck setzen. Hinzu kommt, dass die Telekomkonzerne auf Preisnachlässe drängen.

Svanberg sagte weiter, die Kunden von Ericsson seien solide finanziert und deren Netzwerke ausgelastet. Er fügte hinzu, dass bislang nicht abzusehen sei, wie sich die Auswirkungen der Finanzkrise bei den Unternehmen widerspiegeln werden. Langfristig sei sein Ausblick für die Netzwerkindustrie allerdings positiv.

Webseite: http://www.ericsson.com - Von Adam Ewing und Dominic Chopping, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/kla

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