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UPDATE: Ericsson profitiert im 1Q von höherem Marktanteil

26.04.2007

(NEU: Weitere Details, Analystenkommentar)

Von Daniel Thomas

Dow Jones Newswires

LONDON (Dow Jones)--Die Telefon AB LM Ericsson hat ihren Nettogewinn im ersten Quartal um 27% gesteigert und die Entwicklung mit einem höheren Marktanteil begründet. Der in Stockholm ansässige Telekomausrüster wies am Donnerstag ein Nettoergebnis nach Drittanteilen von 5,82 (4,575) Mrd SEK aus, während Analysten mit 5,94 Mrd SEK gerechnet hatten.

Besonders stark habe Ericsson in Europa, dem Nahen Osten und Asien zugelegt. In den USA habe Ericsson dagegen weniger eingenommen, weil ein Großauftrag von Cingular im Vorjahreszeitraum zu erhöhten Umsätzen geführt hatte, die nun nicht mehr erreicht wurden.

Insgesamt stieg der Umsatz im gerade abgelaufenen Quartal um 7,7% auf 42,2 Mrd SEK. Das Kerngeschäft mit Telekomausrüstung legte dabei um 5% auf 29,3 Mrd SEK zu. Die höchsten Wachstumsraten hätten der Dienstleistungsbereich mit 15% und die Multimedia-Sparte mit 19% erreicht.

Operativ steigerte der weltweit größte Ausrüster von Mobilfunknetzen den Gewinn um 23% auf 8,15 Mrd SEK. Die operative Marge legte auf 19,3% von 16,7% im Vorjahreszeitraum zu. In einem Markt mit stabilen Wachstum habe sich Ericsson gut entwickelt und ihren Marktanteil gesteigert, sagte Ericsson-CEO Carl-Henric Svanberg. Er rechne weiterhin damit, den Wettbewerbern Marktanteile abzunehmen. Der Umsatz werde von dieser Entwicklung in der Zukunft profitieren.

Der Geschäftsverlauf bei Ericsson steht in Kontrast zu dem anderer Telekomausrüster. So hatte Alcatel-Lucent am Dienstag eine Gewinnwarnung ausgesprochen und über eine Schwäche im Geschäft mit Mobilfunkausrüstung berichtet.

Der Exane-BNP-Analyst Alexandre Peterc sagte, das Ergebnis sei besser als von ihm erwartet. Bedenklich sei allerdings der schwache Cash-Flow. Dies könne möglicherweise auf die Strategie von Ericsson zurückgeführt werden, preisaggressiv im Markt aufzutreten, um so Marktanteile zu gewinnen. Ericsson hatte einen operativen Cash-Flow von 4,6 (2,4) Mrd SEK ausgewiesen.

CEO Svanberg bestätigte seine Prognose, dass der Markt für GSM/WCDMA-Mobilfunkausrüstung auf Dollar-Basis weiterhin mit einer mittleren einstelligen Rate wächst. GSM ist die derzeit am häufigsten verwendete Mobilfunk-Technologie, während WCDMA als dritte Generation der Mobilfunknetze in vielen Märkten eingeführt wird.

Im abgelaufenen Quartal profitierte Ericsson auch von ihrem Joint Venture Sony Ericsson, das Mobiltelefone baut und verkauft. Das Gemeinschaftsunternehmen hatte vor einer Woche eine Verdoppelung des Nettogewinns auf 254 Mio EUR berichtet. Sony Ericsson hatte bereits angekündigt, über Dividenden und andere Maßnahmen ihren Muttergesellschaften 848 Mio EUR im laufenden Jahr zukommen lassen zu wollen.

Trotz den Turnarounds von Ericsson nach dem Einbruch des Geschäfts zu Beginn dieser Dekade hat sich der Aktienkurs des Telekomausrüsters in den vergangenen zwei Jahren kaum bewegt. Dies werde mit der Sorge begründet, der Markt für Mobilfunkausrüstung könne kein Wachstumspotenzial haben, sagen Analysten. Am Donnerstag fielen die Titel im frühen Handel um 0,4% auf 26,45 SEK.

Webseite: http://www.ericsson.com

-Von Daniel Thomas, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/jhe/smh

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