Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.02.2008

UPDATE: Ericsson will nach Gewinnrückgang 1.000 Stellen abbauen

(NEU: Hintergrund, Aktienkurs) Von Adam Ewing DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Hintergrund, Aktienkurs) Von Adam Ewing DOW JONES NEWSWIRES

STOCKHOLM (Dow Jones)--Der Telekomausrüster Telefon AB LM Ericsson hat im vierten Quartal 2007 bei einem höheren Umsatz einen Rückgang beim Nettoergebnis von 42% ausgewiesen und will nun Arbeitsplätze abbauen. Mit dieser Maßnahme wollen die Schweden Kosten einsparen und wieder profitabler werden. Im vierten Quartal berichtete Ericsson nach Angaben vom Freitagmorgen ein Nettoergebnis von 5,6 (9,7) Mrd SEK aus und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz erreichte 54,5 (54,2) Mrd SEK und die operative Marge bei 14% (22,5%). Die Ericsson-Aktie verliert zur Börseneröffnung 2,1% auf 14 SEK.

Carl-Henric Svanberg, President und CEO von Ericsson, sagte, im abgelaufenen Geschäftsjahr sei insgesamt die Wettbewerbsposition des Konzerns verbessert worden. Im Herbst allerdings habe Ericsson eine "signifikante Erosion" der Marge im Netzwerkgeschäft hinnehmen müssen. Der schnell wachsende Mobilfunkmarkt in den Entwicklungsländern und steigende Marktanteile, hätten neue Investitionen nötig gemacht. Das habe zu niedrigeren Gewinnmargen geführt.

Um die "Wettbewerbsposition zu sichern", seien deshalb Einsparmaßnahmen im Volumen von 4 Mrd SEK geplant, sagte Svanberg. Diese würden allerdings erst 2009 ihre volle Wirkung entfalten. Um profitabler zu werden sollen in Schweden rund 1.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Für Thomas Langer, Analyst bei der WestLB, ist dieser Restrukturierungsplan zwar keine große Überraschung. Doch spiegele er durchaus den Willen des Konzerns wider, etwas für eine Verbesserung tun zu wollen.

CEO-Svanberg sagte weiter, 2008 solle der Marktanteil erhöht werden. Aufgrund der industriellen Fundamentaldaten und des Konsumentenverhaltens sei langfristig ein positiver Ausblick möglich. Für das laufende Jahr sei es allerdings "umsichtig", eine schwache Entwicklung auf dem Markt für Mobilfunkinfrastruktur zu erwarten.

Der vorsichtige Ausblick auf das Mobilfunkgeschäft ist nach Meinung des Analysten Langer keine Überraschung. Er bestätigte seine "buy"-Einstufung für die Ericsson-Aktie. Die Ericsson-Aktie schloss am Donnerstag bei 14,30 SEK.

Webseite: http://www.ericsson.com -Von Adam Ewing, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-297 25 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/ncs/cbr

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.