Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.01.2010

UPDATE: Finanzsparte und NBC belasten GE im 4Q

(Neu: Details, Hintergrund und Aktienkurs)

(Neu: Details, Hintergrund und Aktienkurs)

Von Bob Sechler DOW JONES NEWSWIRES

FAIRFIELD (Dow Jones)--Der Mischkonzern General Electric (GE) hat die Folgen der Finanzkrise auch im vierten Quartal zu spüren bekommen und musste sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Einbußen hinnehmen. Vor allem der stark rückläufige Gewinn in der Finanzsparte GE Capital und die Schwäche der Mediensparte NBC Universal belasteten den Gewinn des Konzerns im Quartal. Das Ergebnis war jedoch besser als an Wall Street befürchtet.

Der Nettogewinn erreichte in den drei Monaten per Ende Dezember 3,01 (Vorjahr: 3,72) Mrd USD bzw 0,28 (0,35) USD je Aktie, wie das Unternehmen aus Fairfield am Freitag mitteilte. Die Umsatz sank auf 41,44 (46,21) Mrd USD. Analysten hatten Schlimmeres befürchtet. Im Konsens hatten sie mit einem Gewinn von 0,26 USD je Anteilsschein bei Erlösen von 40,02 Mrd USD gerechnet.

Das Unternehmen stimmte die Anleger am Freitag auf bessere Zeiten ein. Die Lage, wie sie sich heute darstelle, habe sich verbessert, sagte der Chairman und CEO, Jeff Immelt, in einer Telefonkonferenz mit Analysten. So habe sich der Auftragseingang seit der letzten Investorenveranstaltung im vergangenen Dezember verbessert. Auch die überfälligen Forderungen in der problematischen Finanzsparte seien rückläufig. Allerdings bleibe das Geschäft mit gewerblichen Immobilien ein Problem.

GE habe eine ziemliche Auftragsstärke im vierten Quartal gesehen, sagte Immelt ferner. Zum Ende des vierten Quartals lag der Auftragsbestand für Neuausrüstungen und Dienstleistungen mit 175 Mrd USD auf einem Rekordniveau.

Immelt prognostizierte für dieses Jahr einen Zuwachs bei den Aufträgen für Ausrüstung gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal betrug der Auftragseingang für Großanlagen und Dienstleistungen 22,1 Mrd USD. Damit lag der Ordereingang zwar um 3% unter dem Wert des Vorjahresquartals von 22,8 Mrd USD, übertraf aber den des dritten und zweiten Quartals von 18,4 Mrd bzw 18 Mrd USD deutlich. Immelt hatte zu einem früheren Zeitpunkt das zweite Quartal als möglichen Tiefpunkt für die Neuaufträge bezeichnet.

Das Unternehmen habe weiterhin Barmittel generiert, die in die Restrukturierung der Finanzsparte GE Capital fließen sollen. Analysten gehen allerdings davon aus, dass GE die Mittel auch für Übernehmen im Infrastruktursektor einsetzen könnte. Dieser Sektor ist momentan der profitabelste Bereich des Konzerns.

Das Ergebnis der Finanzsparte GE Capital brach im vierten Quartal um 67% auf 336 Mio USD ein. Die Einnahmen fielen hier um 15% auf 12,52 Mrd USD. Ebenfalls stark rückläufig war das Ergebnis im Mediengeschäft. In der Sparte NBC Universal fiel das Ergebnis um 30% auf 602 Mio USD, während der Umsatz um 4% auf 4,27 Mrd USD abnahm. GE verkauft derzeit einen Mehrheitsanteil von NBC Universal an die Comcast Corp.

Auch in der GE-Sparte Technologieinfrastruktur war der Gewinn im vierten Quartal rückläufig. Er sank um 16% auf rund 2,11 Mrd USD. Besser entwickelte sich nur das Geschäft im Bereich Energieinfrastruktur. Hier stieg der Segmentgewinn um 9% auf rund 2,20 Mrd USD.

Der Konzern sei auf dem Weg, die im Dezember genannten Prognosen zu erreichen, sagte Immelt weiter. Demnach erwartet GE für dieses Jahr gleichbleibende Ergebnisse und ein "solides Wachstum" im Jahr 2011.

Zur Höhe der Dividende äußerte sich GE noch zurückhaltend. Um die Dividendenkürzung aus dem vergangen Jahr wieder zurücknehmen zu können, sei eine höhere Profitabilität notwendig, so Immelt. Das Unternehmen schaue aber auch nach Möglichkeiten für Aktienrückkäufe.

Webseite: www.ge.com -Von Bob Sechler, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com (Nathan Becker hat zu dem Bericht beigetragen) DJG/DJN/mkl/bam/jhe

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.