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02.05.2007

UPDATE: FMC erfüllt im 1. Quartal die Erwartungen

(NEU: Analysten- und Händlereinschätzungen, weitere Details)

(NEU: Analysten- und Händlereinschätzungen, weitere Details)

Von Heide Oberhauser-Aslan

Dow Jones Newswires

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC) hat im ersten Quartal 2007 einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg verbucht und damit die Erwartungen der Analysten erreicht. Dabei geholfen haben die Akquisition der Renal Care Group und eine gute operative Performance. Wie der Bad Homburger DAX-Konzern am Mittwoch mitteilte, kletterte der Umsatz um 33% auf 2,321 Mrd USD. Das EBIT erhöhte sich um 50% auf 365 Mio USD. Nach Steuern und Anteilen Dritter verbesserte sich das Ergebnis um 38% auf 160 Mio USD.

Analysten hatten im Vorfeld der Zahlen mit einem Umsatz von 2,292 Mrd USD und mit einem EBIT von 358 Mio USD gerechnet. Nach Steuern und Anteilen Dritter waren sie von 160 Mio USD ausgegangen. FMC habe wie erwartet gute Zahlen vorgelegt, sagte Karl-Heinz Scheunemann vom Bankhaus Metzler in einer ersten Einschätzung. Die Wachstumsstory sei bei FMC nach wie vor intakt.

Händler bewerten die Zahlen "leicht positiv". Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie habe der Dialysedienstleiter die Prognosen übertroffen. Damit habe die zuletzt positive operative Entwicklung ins laufende Jahr mitgenommen werden können, so die Händler.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern seine Prognose erwartungsgemäß. Danach wird weiterhin mit einem Umsatzplus um 11% auf 9,4 Mrd USD gerechnet. Der Jahresüberschuss soll zwischen 675 Mio und 695 Mio USD liegen, was vergleichbar gerechnet einem Zuwachs von 18% bis 21% entspräche.

Im wichtigsten Markt Nordamerika erzielten die Bad Homburger einen Umsatzzuwachs von 37% auf 1,637 Mrd USD. Der hohe Anstieg sei im Wesentlichen auf das Klinikgeschäft zurückzuführen, erläuterten Analysten. FMC hatte diesen Bereich durch die Übernahme des früheren US-Wettbewerbers Renal Care Group (RCG) deutlich gestärkt.

Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs den Angaben zufolge um 40% auf 1,483 Mrd USD. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung in den USD erhöhte sich im Quartal um 6% auf 329 USD gegenüber 310 USD im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auch im Produktgeschäft konnte das Unternehmen in Nordamerika deutliche Zuwächse verbuchen. Die Erlöse stiegen hier um 14% auf 153 Mio USD. Die Verbesserung sei vor allem auf den starken Absatz von Hämodialysemaschinen des Typs 2008K und des Phosphatbinders Phoslo zurückzuführen, hieß es.

In den übrigen Regionen steigerte FMC den Umsatz im Quartal um 24% auf 684 Mio USD. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen verbesserte sich um 30% auf 277 Mio USD. Die Erlöse mit Dialyseprodukten erhöhten sich um 20% auf 407 Mio USD. Dazu habe vor allem ein starker Absatz mit Dialysatoren und von Produkten für die Peritonealdialyse beigetragen, hieß es.

Das starke Wachstum im internationalen Geschäft bezeichnete Analyst Scheunemann als ein gutes Zeichen. FMC habe bereits erklärt, die starke Abhängigkeit vom US-Markt verringern zu wollen, erklärte er.

Zum 31. März 2007 versorgte FMC weltweit 169.216 Dialysepatienten, 27% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In Nordamerika habe sich die Zahl der Patienten um 32% auf 118.732 Personen erhöht, hieß es. In den Regionen außerhalb Nordamerikas stieg die Zahl der Patienten um 17% auf 50.484.

Ende März betrieb das Unternehmen den Angaben zufolge 2.194 Dialysekliniken weltweit, davon 1.574 in Nordamerika.

Webseite: http://www.fresenius.de

- Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

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