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26.03.2008

UPDATE: freenet verhandelt mit Permira über debitel-Übernahme

(Neu: Hintergrund) Von Pia Schmeckenbecher DOW JONES NEWSWIRES

(Neu: Hintergrund) Von Pia Schmeckenbecher DOW JONES NEWSWIRES

HAMBURG (Dow Jones)--Im Rahmen der Konsolidierung der deutschen Telekommunikationsbranche könnte der freenet AG eine besondere Rolle zukommen: Am Mittwoch kündigte sie an, mit dem Beteiligungsunternehmen Permira Gespräche über eine Übernahme der debitel-Gruppe zu führen. Andererseits plant freenet auch die Veräußerung eigener Geschäftsbereiche und galt bis vor kurzem selbst als Übernahmekandidat.

Sollten die Übernahmegespräche mit Permira zum Erfolg führen, würde freenet die debitel-Gruppe einschließlich ihrer Verbindlichkeiten übernehmen und den debitel-Aktionären hierfür eine Beteiligung von 24,9% an freenet einräumen, so das Hamburger Telekommunikationsunternehmen. Darüber hinaus wäre ein Barkaufpreis zu entrichten, der ganz oder teilweise über ein Darlehen des Verkäufers Permira finanziert würde.

Der erfolgreiche Abschluss der Gespräche hängt laut freenet noch von der Einigung über verschiedene Punkte wie der Zustimmung der Gremien der beteiligten Unternehmen und des Bundeskartellamtes sowie einer Einigung mit den finanzierenden Banken der debitel Gruppe ab.

Noch im Dezember 2007 war ein Plan gescheitert, freenet zu zerschlagen und einen Verkauf ihrer Sparten einzuleiten. Die Großaktionäre United Internet und Drillisch wollten das Telekommunikationsunternehmen unter sich aufteilen.

Dass es nicht zu einem Abschluss gekommen sei, habe auch an unterschiedlichen Vorstellungen von freenet und United Internet über die Verteilung der Synergien gelegen, deutete der freenet-Vorstandsvorsitzenden Eckhard Spoerr damals an. Mit Drillisch, dem Partner von United Internet, der das Mobilfunkgeschäft hätte übernehmen sollen, sei man sich praktisch handelseinig gewesen.

Die Neuausrichtung von freenet wäre wohl auch bei einer Übernahme von debitel noch nicht beendet. Denn erst Anfang März hatte das TecDAX-Unternehmen die Voraussetzungen für den Verkauf seines DSL-Geschäftes geschaffen: Das Portal-Geschäft und das Breitband-Geschäft sollen demnach in Tochtergesellschaften ausgegliedert werden.

Im Segment Portal soll die Ausgliederung lediglich mehr Transparenz schaffen, für das DSL-Geschäft führt freenet eigenen Aussagen zufolge jedoch erste Gespräche mit Interessenten.

Webseiten: http://www.freenet.ag http://www.debitel.de -Von Pia Schmeckenbecher, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/pia/nas

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