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02.08.2007

UPDATE: Fresenius erhöht Gewinnprognose 2007

(NEU: Entwicklung der Unternehmenssparten, Analysteneinschätzungen , Aktienkurs)

(NEU: Entwicklung der Unternehmenssparten, Analysteneinschätzungen , Aktienkurs)

Von Heide Oberhauser-Aslan

Dow Jones Newswires

FRANKFURT (Dow Jones)--Die gute Halbjahresbilanz hat die Fresenius SE optimistischer für das Gesamtjahr gemacht. Der Gesundheitskonzern erhöhte am Donnerstag seinen Ergebnisausblick für 2007. Für den Jahresüberschuss werde nunmehr ein währungsbereinigtes Wachstum von ungefähr 25% erwartet, teilte das Bad Homburger Unternehmen mit. Die bisherige Prognose lag bei 20% bis 25%. Für den Umsatz bestätigte der MDAX-Konzern die Prognose. Fresenius erwarte weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg um 8% bis 10%, hieß es.

Im ersten Halbjahr steigerte Fresenius den Umsatz um 10% Auf 5,59 Mrd EUR und das EBIT um 15% Auf 780 Mio EUR. Nach Steuern verdiente der Konzern noch 195 Mio EUR, nach 140 Mio EUR im Vorjahr. Organisch sei der Gesundheitskonzern um 7% gewachsen, Akquisitionen hätten 10% zum Erlösplus beigetragen, teilte Fresenius weiter mit. Hier habe sich Vor allem der Zukauf des US-Dialysedienstleisters Renal Care Group ausgewirkt, der seit dem zweiten Quartal 2006 konsolidiert wird.

Währungsumrechnungseffekte hätten einen negativen Einfluss von 5% gehabt. Dies sei maßgeblich auf die achtprozentige Abschwächung des durchschnittlichen USD-Euro-Wechselkurses im ersten Halbjahr zurückzuführen, hieß es.

Im zweiten Quartal verbesserte der Konzern den Umsatz noch um 5% auf 2,825 Mrd EUR, das EBIT legte um 3% auf 400 Mio EUR zu. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter erhöhte sich noch um 36% auf 102 Mio EUR.

Analysten und Händler bewerteten die Aussagen mit positiv bis im Rahmen der Erwartungen. Die Aktie lag um 10:24 Uhr mit 2% im Plus und notierte bei 58,53 EUR. Der Gesamtmarkt lag dagegen nur 1% im Plus. Da Fresenius in Euro und nicht wie FMC in Dollar fakturiere, zeigten Zahlen und Ausblick, dass Fresenius Währungsschwierigkeiten gut bewältigen könne, sagte ein Händler. Die Prognoseanhebung sei positiv.

Für die Analysten der LBBW sind EBIT und Jahresüberschuss von Fresenius im zweiten Quartal besser als erwartet ausgefallen. Der Umsatz habe im Rahmen der Erwartungen gelegen. Positiv habe sich die Entwicklung des Dialysedienstleisters Fresenius Medical Care (FMC) ausgewirkt. Das gute Abschneiden der Fresenius-Tochter habe positiv überrascht.

Auch die Konzernsparte ProServe mit dem Krankenhausgeschäft Helios befinde sich weiter auf Wachstumskurs, so die LBBW. Hier habe sich die Konsolidierung der zugekauften Humaine Kliniken positiv niedergeschlagen. Sowohl bei FMC als als auch für ProServe seien die Jahresziele angehoben worden. Bei Fresenius Kabi sei der Ausblick bestätigt worden.

Zur starken Ergebniswachstum im Halbjahr hätten alle Unternehmensbereichen beigetragen, erläuterte der MDAX-Konzern. Die EBIT-Marge des Konzern sei im Halbjahr auf 13,9% gestiegen gegenüber 13,4% im Vorjahr.

Die größte Sparte FMC, die auf US-Dollar-Basis bilanziert, erzielte im Halbjahr dank gutem organischem Wachstum und der Konsolidierung der Renal Care Group ein Umsatzplus von 21% auf 4,725 Mrd USD, in Euro lag der Umsatzanstieg bei 12% auf 3,554 Mrd EUR. Das EBIT erhöhte sich auf US-Dollar-Basis um 23% auf 756 USD. In Euro gerechnet lag das Wachstum noch bei 13% auf 568 Mio EUR. Nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter lag der Gewinnanstieg bei 38% auf 339 USD. In Euro gerechnet waren es 255 Mio EUR, 28% mehr als im Vorjahr.

Die Sparte ProServe konnte den Umsatz im Halbjahr um 10% auf 1,069 Mrd EUR verbessern. Hauptwachstumstreiber war das Krankenhausbetreiber-Geschäft, das vom Erwerb der Humaine Kliniken profitiere, hieß es. Das EBIT der Sparte legte um 21% auf 75 Mio EUR zu. Nach Steuern kletterte der Gewinn auf 31 (23) Mio EUR. Für die Sparte erhöhte Fresenius den EBIT-Ausblick für das Gesamtjahr auf etwa 170 Mio EUR. Bisher war ein operatives Ergebnis zwischen 160 bis 170 Mio EUR in Aussicht gestellt worden.

Weitere Umsatz- und Ergebniszuwächse erzielte den Angaben zufolge auch die Sparte Fresenius Kabi. Das auf Infusionstherapien und klinische Ernährung spezialisierte Unternehmen verbesserte den Umsatz um 5% auf 986 Mio EUR im Halbjahr. Das EBIT legte um 14% auf 159 Mio EUR zu.

Webseiten: http://www.fresenius.de

http://www.fmc-ag.de

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

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