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29.08.2007

UPDATE: GdF mahnt bei Suez Schritte für Fusion an

(Neu: Details, Hintergrund, Aussagen von Unternehmensvertretern,

(Neu: Details, Hintergrund, Aussagen von Unternehmensvertretern,

Analysteneinschätzung und Marktreaktion)

Von Jethro Mullen und Alice Dore

Dow Jones Newswires

PARIS (Dow Jones)--Die Gaz de France SA (GdF), Paris, hat beim belgisch-französischen Versorger Suez SA im Hinblick auf die geplante Fusion beider Gesellschaften mehr Aktivität angemahnt. Suez müsse die "notwendigen Schritte" hinsichtlich einer Vereinbarung für den Zusammenschluss beider Unternehmen einleiten, sagte GdF-CEO Jean-Francois Cirelli während einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Halbjahresbilanz am Mittwoch.

Beide Gesellschaften verfolgten den Wunsch zu einem europäischen Großkonzern für Energie zu fusionieren. "Wir warten auf die notwendigen Schritte von Suez", sagte der Manager weiter. Allerdings wollte er keine Einzelheiten nennen, welche Maßnahmen dies sein könnten. Der Konzern werde allein voranschreiten, sollte keine Einigung über einen Zusammenschluss mit Suez erreicht werden. "Wir haben eine Reihe von Projekten vor uns."

Cirelli verwarf die Ansicht, es gebe für den Abschluss der Fusion ein verbindliches Datum. Er verwies auf die EU-Kommission, die das Fristende für die Transaktion bereits zuvor verlängert hatte. Allerdings rechne er nicht mit dem Fortgang der Verhandlungen bis Weihnachten.

Die französische Tageszeitung "Les Echos" berichtete am Mittwoch, die Verhandlungen stünden wegen der Forderung der französischen Regierung nach einer Trennung der Suez-Netzinfrastruktur oder zumindest von Netzteilen still. Die Durchführung eines solchen Plans sei aber kompliziert, sagte Analystin Catharina Saponar von Nomura. Die Haltung des Suez-Managements zu dieser Frage, in der Vergangenheit stets ablehnend, sei hier der Schlüssel.

Die Fusion der beiden Energieversorger, die bislang an der Frage der Bewertung beider Gesellschaften ins Stocken geraten war, war bereits im Februar 2006 angekündigt worden und galt der Abwehr einer als feindlich eingestuften Offerte des italienischen Wettbewerbers Enel SpA.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres verbuchte GdF ein um 4,9% geringeres EBITDA. Das Unternehmen begründete dies mit dem warmen Wetter, wodurch Nachfrage und Abgabepreise gefallen seien. Das EBITDA für den Zeitraum Januar bis Juni ermäßigte sich auf 3,11 (Vorjahr: 3,27) Mrd EUR. Das Nettoergebnis ermäßigte sich sogar um 11% auf 1,51 (1,70) Mrd EUR.

Allerdings fiel der Rückgang nicht so stark wie befürchtet aus. Fünf von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Mittel bei EBITDA und Nettoergebnis Rückgänge von 13% bzw 14% vorhergesagt. Zugleich bekräftigte GdF ihre Prognose fürs Gesamtjahr. So rechnet das Unternehmen unverändert mit einem EBITDA auf Vorjahresniveau.

Die Ergebnisse sind "deutlich besser als prognostiziert", sagte Analyst Patrice Lambert de Diesbach von CM-CIC Securities. Der Konzern sei in der Lage, Versorgungskosten über Abgabepreise aufzufangen. Bis 14.28 Uhr MESZ stieg der Kurs der Aktie um 0,7% auf 34,13 EUR.

Webseite: http://www.gazdefrance.com

- Von Jethro Mullen/Alice Dore, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 104

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/kla

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