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22.04.2010

UPDATE: Gebote bei Frequenz-Auktion knacken Milliarden-Grenze

(NEU: Ende des neunten Auktionstages)

(NEU: Ende des neunten Auktionstages)

FRANKFURT/MAINZ (Dow Jones)--Bei der laufenden Mobilfunkfrequenz-Auktion ist die Milliardengrenze bei den Höchstgeboten geknackt worden. Am Ende des neunten Auktionstages erreichte die Summe aller gehaltenen Höchstgebote rund 1,32 Mrd EUR, wie die Bundesnetzagentur, welche die Versteigerung abhält, am Donnerstag mitteilte. Am Vortag war man mit 916,2 Mio EUR aus dem Tag gegangen. Die Versteigerung hatte am 12. April in Mainz begonnen.

Unter den Hammer kommt dabei Sendespektrum der Frequenzbereiche 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz sowie 2,6 GHz. Zur Auktion zugelassen sind die vier Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Besonders attraktiv ist das 800-MHz-Frequenzband, das im Zuge der Abschaltung des analogen Rundfunks frei geworden ist und die vergleichsweise höchste Reichweite hat.

Die 800-MHz-Frequenzen werden in sechs Blöcken vergeben, wobei es hier je nach Bieter Einschränkungen gibt. So dürfen E-Plus und O2 für mehr Blöcke bieten als T-Mobile und Vodafone, da die zwei letzteren bereits über mehr Spektrum im 900-MHz-Bereich verfügen als die beiden kleineren E-Netzbetreiber.

Im 800-MHz-Bereich lagen am Ende des neunten Versteigerungstages für alle sechs Blöcke Höchstgebote vor. Drei davon stammen von E-Plus, und zwar in Höhe von 163,4 Mio EUR, 181,6 Mio EUR sowie 183,1 Mio EUR. Für zwei weitere Blöcke liegen Höchstgebote von T-Mobile über jeweils 195,8 Mio EUR vor. Für den verbliebenen hat Vodafone ein Höchstgebot von 195,5 Mio EUR abgegeben.

Webseite: http://www2.bundesnetzagentur.de/frequenzversteigerung2010 DJG/phg/cbr Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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