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07.06.2007

UPDATE: Hauptaktionäre gegen höhere Verschuldung von Vodafone

(NEU: Reaktion von Vodafone-Aktionären)

(NEU: Reaktion von Vodafone-Aktionären)

Von Daniel Thomas

Dow Jones Newswires

LONDON (Dow Jones)--Einige Hauptaktionäre der Vodafone Group plc haben dem britischen Mobilfunkkonzern demonstrativ den Rücken gestärkt und sich gegen die Forderung einer Aktionärsgruppe nach einer höheren Ausschüttung an die Aktionäre bei zugleich höherer Verschuldung ausgesprochen. Die Aktionärsgruppe Efficient Capital Structures (ECS) bereitet dazu nach eigenen Angaben vier Beschlüsse vor, über die auf der Hauptversammlung am 24. Juli abgestimmt werden soll.

Die Aktionärsgruppe ECS, zu der auch der frühere stellvertretende Marconi-CEO John Mayo gehört, will erreichen, dass der gemessen am Umsatz weltgrößte Mobilfunkbetreiber sich stärker verschuldet und dadurch in die Lage kommt, 38 Mrd GBP bzw bis zu 73 Pence je Aktie mehr an seine Aktionäre auszuschütten. Die Vodafone-Aktie reagierte bis 15.41 Uhr mit einem Plus von 1% auf 156,5 Pence.

Der Vodafone-Anteilseigner Morley Fund Management, eine Tochter des britischen Versicherers Aviva, sprach sich jedoch gegen dieses Anliegen aus und stärkte dem Vodafone-Management damit den Rücken. Sein Haus unterstütze die operative, strategische und finanzielle Vorgehensweise von Vodafone, sagte Morley-Fondsmanager Mervyn Douglas. Den gegenwärtig zu beobachtenden Trend hin zu einer höheren Verschuldung nannte er Besorgnis erregend; jeder kurzfristige Vorteil könne zu Lasten des langfristige Shareholder Value gehen.

Ted Scott, Fondsmanager von F&C Asset Management, sagte, Vodafone entwickele sich alles in allem gut und wachse in relevanten Märkten wie der Türkei und Indien. Adam Steiner, Head of Research des Vodafone-Investors SVG Capital, nannte die Forderung von ECS nach einer Veränderung der Holdingstruktur bei dem Joint Venture Verizon Wireless nicht gut durchdacht. Dies würde im Wesentlichen bedeuten, dass die Kontrolle über den US-Mobilfunkkonzern an Verizon Communications übergehen würde. Vodafone hält 45% an Verizon Wireless, Verizon Communications Inc den Rest.

Zudem habe sich Vodafone schon von nicht-strategischen Beteiligungen in Belgien und Japan getrennt, fügte Steiner hinzu, und dabei gute Preise erzielt. Außerdem sei es besser, wie Vodafone effektiv in Wachstumsmärkte wie die Türkei zu investieren anstatt Kapital in die Bedienung von Schulden zu stecken.

ECS mit Sitz in London wird nach eigenen Angaben von 100 Aktionären unterstützt. Die Höhe der Beteiligung ist nicht bekannt. Es wird jedoch allgemein angenommen, dass ECS weniger als 250.000 Vodafone-Aktien entsprechend 0,0004% des Aktienkapitals repräsentiert. Vodafone erklärte am Donnerstag, den Inhalt des Briefes prüfen und dann eine weitere Erklärung in der Sache abgeben zu wollen.

Webseite: http://www.vodafone.com/

-Von Daniel Thomas, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 108,

unternehmen.de@dowjones.com

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