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09.05.2007

UPDATE: Heidelberger Druck mit Gewinn und Umsatzplus 06/07

(NEU: Weitere Einzelheiten, Aussagen Vorstandsvorsitzender, Finanzvorstand)

(NEU: Weitere Einzelheiten, Aussagen Vorstandsvorsitzender, Finanzvorstand)

Von Christine Benders-Rüger

Dow Jones Newswires

HEIDELBERG (Dow Jones)--Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat im Gesamtjahr 2006/07 dank einer anhaltenden Nachfrage Umsatz, Auftragseingang und Gewinn erhöht. Der vorläufige Jahresüberschuss kletterte in dem Berichtszeitraum per 31. März inklusive eines positiven Einmaleffektes einer Körperschaftsteuer-Gutschrift in Höhe von 73 Mio EUR auf 263 (135) Mio EUR. Der Umsatz erhöhte sich auf 3,803 (3,586) Mrd EUR und der Auftragseingang stieg auf 3,853 (3,605) Mrd EUR. Erwartungsgemäß gab das im MDAX notierte Unternehmen am Mittwoch keine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2007/08 ab.

Heidelberger Druckmaschinen nennt traditionell erst auf der Bilanzpressekonferenz, dieses Jahr am 13. Juni, einen konkreten Ausblick. Analysten hatten im Konsens bei Heidelberger Druckmaschinen bei einem Umsatz von 3,785 Mrd EUR mit einem operativen Ergebnis von 370 Mio EUR und einem Nachsteuerergebnis von 268 Mio EUR gerechnet.

"Wir haben auch im vierten Jahr in Folge den Aufschwung der Weltkonjunktur und den damit verbundenen anhaltenden Aufwärtstrend in unserer Branche nutzen können", wird Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberger Druckmaschinen, in der Pressemitteilung zitiert. Das vierte Quartal allein sei mit einem Umsatz von 1,214 Mrd EUR auf vergleichbarer Basis das umsatzstärkste der vergangenen fünf Jahre gewesen.

Für 2006/07 wies das Unternehmen ein betriebliche Ergebnis von 362 (277) Mio EUR aus und damit lag die EBIT-Rendite bei 9,5% vom Umsatz. Im Vorjahr berichtete der Konzern hier 7,7%. Dazu beigetragen haben laut Heidelberger Druckmaschinen auch positive Einmaleffekte aus dem Vermögensmanagement in Höhe von rund 60 Mio EUR, die im Wesentlichen aus den Verkäufen der Linotype GmbH und dem Gebäude des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Heidelberg ("sale and lease back") resultierten.

Dadurch seien im Verlauf des Berichtsjahres höhere Vorleistungen für Forschung und Entwicklung, Investitionen in neue Maschinengenerationen, ungünstigere Wechselkursverhältnisse sowie der Rückgang des China-Geschäfts weitestgehend kompensiert worden. Den Free Cashflow bezifferte der Konzern auf 229 Mio EUR. "Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir Rendite und Free Cashflow erneut kräftig verbessern und unsere Ziele im Wesentlichen erreichen", wird Finanzvorstand Dirk Kaliebe zitiert. "Insgesamt sind wir mit der Steigerung der nachhaltigen Ertragskraft des Unternehmens wieder ein gutes Stück vorangekommen."

In der Sparte Press (Offsetdruck) erhöhte der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um rund 6% auf 3,321 Mrd EUR. Der vorläufige Auftragseingang verzeichnete mit 3,367 Mrd EUR ein Plus von 7% im Vergleich zum Vorjahr. Das betriebliche Ergebnis belief sich auf 314 (248) Mio EUR. Im Bereich Postpress (Weiterverarbeitung) kletterte der Umsatz um rund 12% auf 445 Mio EUR. Der Auftragseingang stieg um rund 9% auf 449 Mio EUR. Das vorläufige betriebliche Ergebnis in dieser Sparte bezifferte Heidelberger Druckmaschinen auf plus 7 Mio EUR nach minus 3 Mio EUR im Vergleichszeitraum.

Zur regionalen Geschäftsentwicklung 2006/07 hieß es von dem Konzern, in EMEA, Nordamerika, Südamerika und Osteuropa seien die vorläufigen Umsätze und Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Allerdings sei in der Region Asien/Pazifik das hohe Vorjahresniveau nicht erreicht worden. Das Aussetzen der Einfuhrzollbefreiung in China ab dem 2. Quartal habe sich verzögernd auf die Auftragseingänge und Umsätze ausgewirkt. Aufgrund der Wiedereinsetzung der Einfuhrzollbefreiung ab dem 1. März 2007 geht das Unternehmen aber davon aus, dass sich die Bestell- und Ausliefersituation für den chinesischen Markt im laufenden Geschäftsjahr 2007/2008 wieder verbessern wird.

Bis Ende des Geschäftsjahres 2006/2007 am 31. März 2007 sind aus dem laufenden Aktienrückkaufprogramm 2.419.422 Aktien zurückerworben worden. Am 7. November 2006 hatte Heidelberger Druckmaschinen ein zweites Aktienrückkaufprogramm gestartet. Insgesamt sollen bis zu 5% des Grundkapitals - maximal 4.152.535 Aktien - bis spätestens Januar 2008 über die Börse zurückgekauft werden.

Webseite: http://www.heidelberg.com

-Von Christine Benders-Rüger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29275 111,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/cbr/mim

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