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28.10.2008

UPDATE: Infineon verhandelt weiterhin über Qimonda-Beteiligung

(NEU: Hintergrund, weitere Aussagen.)

(NEU: Hintergrund, weitere Aussagen.)

Von Philipp Grontzki

DOW JONES NEWSWIRES

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Infineon Technologies AG verhandelt weiter über eine Reduzierung ihrer Beteiligung an dem Speicherchiphersteller Qimonda. Es gebe mehr als einen und weniger als fünf Interessenten für Qimonda, sagte Infineon-Vorstandssprecher Peter Bauer am Dienstag zu Journalisten in München. Die für Infineon beste Lösung wäre es, wenn man sich von der gesamten Beteiligung trennen könnte, sagte Bauer.

Infineon hatte Qimonda im August 2006 an die Börse gebracht und hält derzeit etwa 77,5% an dem Unternehmen. Qimonda hatte zuletzt stark unter dem Preisverfall bei Speicherchips gelitten und Infineon hohe Verluste beschert.

Qimonda hat vor rund zwei Wochen ein umfassendes globales Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm angekündigt und will das Geschäft mit Speicherchips für PCs drastisch reduzieren. Von den Maßnahmen sind insgesamt etwa 3.000 Mitarbeiter betroffen. Auch der damals mitgeteilte Verkauf der 35,6-prozentigen Beteiligung am taiwanischen Chiphersteller Inotera Memories an den US-Wettbewerber Micron für 400 Mio USD steht laut Qimonda in Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung.

Infineon halte sich weiterhin auch die Option offen, Qimonda-Aktien als Sachdividende an die eigenen Aktionäre auszugeben, sagte Bauer am Dienstag. Er bekräftigte, dass Infineon Qimonda nicht finanzieren werde.

Auch Infineon hatte angesichts der schwierigen Marktbedingungen Ende Juli den Abbau von rund 3.000 Stellen angekündigt, davon 2.000 in Deutschland. Darin sind bereits Arbeitsplätze in Dresden enthalten, deren Streichung das Unternehmen schon im vergangenen Jahr angekündigt hatte. Ein Sprecher des in Neubiberg bei München ansässigen Konzerns sagte am Montag, dass das Unternehmen den Stellenabbau bis Ende Dezember abschließen wolle.

Infineon sei bei dem Stellenabbau bisher gut vorangekommen, und das werde sich bereits positiv auf die Kosten im laufenden Quartal auswirken, so Bauer am Dienstag.

Webseiten: http://www.infineon.com http://www.qimonda.com -Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 107, philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/cbr

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