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16.01.2008

UPDATE: Intel enttäuscht trotz Ergebnissteigerung im 4. Quartal

(Neu: Kommentar CEO, Analystenstimme, Details, Aktienkurs) Von Benjamin Pimentel DOW JONES NEWSWIRES

(Neu: Kommentar CEO, Analystenstimme, Details, Aktienkurs) Von Benjamin Pimentel DOW JONES NEWSWIRES

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der Chiphersteller Intel Corp hat sein Nettoergebnis im vierten Quartal um 51% gesteigert. Eine vorsichtige Prognose des Unternehmens sorgte jedoch unter Analysten und Investoren für Bedenken.

Intel erhöhte ihr Nettoergebnis im Schlussquartal 2007 auf 2,27 (1,5) Mrd USD, was einem Ergebnis je Anteilsschein von 0,38 (0,26) USD entspricht, wie das in Santa Clara beheimatete Unternehmen am Dienstag mitteilte. Grund für das Plus sei das gut gelaufene Geschäft beim Verkauf von Mikroprozessoren und Chips.

Der Umsatz habe 10,71 (9,69) Mrd USD erreicht. Zuvor hatte Intel eine Umsatzspanne zwischen 10,5 Mrd USD und 11,1 Mrd USD vorhergesagt.

Dennoch verfehlte das Ergebnis die Prognosen der Analysten, was nach Veröffentlichung der Zahlen zu einem Einbruch der Aktie um fast 15% führte: Nachbörslich schloss das Papier mit 13,9% im Minus bei 19,45 USD. Von Thomson Financial befragte Analysten hatten mit einem noch besseren Ergebnis von 0,40 USD je Anteilsschein und einem Umsatz von 10,84 Mrd USD gerechnet.

Das geringer als angenommene Ergebnis resultiere teilweise aus den niedrigen Preisen auf dem Markt für NAND-Flash-Speicherchips, so Intel. Solche Speicherchips werden in Mobiltelefonen und digitalen Musikabspielgeräten verwendet. Intel-CFO Stacy Smith sagte: "Das Preisumfeld für NANDs stellte eine größere Herausforderung dar, als wir dachten."

Für das erste Quartal geht Intel von einem Umsatz zwischen 9,4 Mrd USD und 10 Mrd USD aus. Der Mittelwert daraus von 9,7 Mrd USD liegt unter den Schätzungen der Analysten von 9,97 Mrd USD. Zudem sind die Investoren hinsichtlich der Entwicklung des Technologiesektors im kommenden Jahr sowieso schon beunruhigt.

CEO Paul Otellini sagte, sein Unternehmen bleibe hinsichtlich kurzfristiger Möglichkeiten optimistisch, die schwächer werdende US-Wirtschaft sorge allerdings für Bedenken. Im Bereich PC, der im Jahr 2007 sehr stark war, sehe Intel keine Probleme.

Roger Kay, Analyst bei Endpoint Technologies Associates, sagte, Intel habe "ein gutes Ergebnis, aber einen schwachen Umsatz erzielt und aufgrund der Marktbedingungen eine noch schwächere Prognose abgegeben.

"Ich glaube, dass - mehr als alles andere - der Ausblick von Intel bedenklich ist", so Analyst Crawford Del Prete von International Data Corp.

Webseite: http://www.intel.com -Von Benjamin Pimentel, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/pia/jhe

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.