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07.02.2008

UPDATE: Kuka legt erfüllt Renditeerwartungen 2007

(NEU: Details, Hintergrund, Kurs) Von Dorothee Tschampa DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Details, Hintergrund, Kurs) Von Dorothee Tschampa DOW JONES NEWSWIRES

AUGSBURG (Dow Jones)--Der Augsburger Maschinenbaukonzern Kuka hat seine im November angehobene Ergebnisprognose für 2007 erreicht. Angesichts dieser Entwicklung bekräftigte das MDAX-Unternehmen am Donnerstag seine Absicht, erstmals seit 2005 wieder eine Dividende zu zahlen, deren Höhe am 19. März auf der Bilanzpressekonferenz mitgeteilt werden soll. In ersten Reaktionen begrüßten Marktteilnehmer vor allem die Margenverbesserung und den Ausblick.

Die ehemalige IWKA hat im Gesamtjahr 2007 eine - um Sonderposten bereinigte - operative EBIT-Marge von 4,9% erzielt und liegt im oberen Bereich der im November angekündigten Bandbreite von 4,6% bis 5,0%. Im laufenden Jahr will Kuka eine EBIT-Marge von mindestens 5,5% erzielen.

Mittelfristig plant das Unternehmen ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 10% im Geschäftsbereich Robotics und von 5% in der Sparte Systems. Für 2008 wurde das Wachstumsziel für Robotics bestätigt, bei Systems wird mit einem Anstieg des Geschäftsvolumens von rund 4% gerechnet.

Im Vergleich mit den Erwartungen der Analysten blieb der Roboter- und Anlagenhersteller beim Umsatz unter der Konsensschätzung, übertraf aber die EBIT-Erwartungen. Beim Umsatz verpasste Kuka trotz eines Zuwachses von 10,5% auf 1,286 Mrd EUR die Erwartungen der Analysten von 1,297 Mrd EUR knapp.

Das EBIT kletterte 2007 auf 70,4 (16,7) Mio EUR, hierin enthalten sind nach Unternehmensangaben Sondererträge aus dem Verkauf von Grundstücken von saldiert rund 7 Mio EUR. Die Analysten hatten im Durchschnitt mit einem EBIT von 67,5 Mio EUR gerechnet. Die Auftragseingänge betrugen im vergangenen Jahr 1,335 (1,186) Mrd EUR, eine Steigerung von 12,5%. Aktuell verfüge das Unternehmen über eine "stabile Finanz- und Bilanzstruktur", hieß es in der Mitteilung weiter. Die Verschuldung des Konzerns sei unter anderem durch den Verkauf der Verpackungssparte 2007 vollständig abgebaut worden. Die Eigenkapitalquote betrug rund 26%, und die Nettoliquidität wurde mit 163,1 Mio EUR angegeben.

Die Kuka AG, Augsburg, hat eine Phase mit teilweise hohen Verlusten und umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen hinter sich. Mit dem Verkauf der Verpackungssparte ist der Konzernumbau nach Angaben des Managements aber weitgehend abgeschlossen. Künftig will sich Kuka auf Robotertechnik und den Anlagenbau der verbliebenen Kuka-Geschäftsbereiche konzentrieren. Daher hatte sich das Unternehmen auch vom alten Konzernnamen IWKA getrennt.

Die Aktien notieren gegen 10.20 Uhr mit einem Minus von 2,1% bei 21,37 EUR.

Webseite: http://www.kuka-ag.de - Von Dorothee Tschampa, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 102 unternehmen.de@dowjones.com DJG/abe/dct/mim/jhe

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