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06.05.2008

UPDATE: Kuka übertrifft im 1Q Ergebnisprognosen

(NEU: Details, Hintergrund)

(NEU: Details, Hintergrund)

Von Alexander Becker DOW JONES NEWSWIRES

AUGSBURG (Dow Jones)--Die Kuka AG hat im ersten Quartal 2008 bei einem leicht unter den Erwartungen liegenden Umsatz die Erträge stärker als prognostiziert gesteigert. Bei einem Umsatz von 280,2 (Vj 290,7) Mio EUR legte das EBIT auf 15,8 Mio EUR von 9,8 Mio EUR im Vorjahr zu, teilte der Augsburger MDAX-Konzern am Dienstag mit. Das entspricht einer EBIT-Marge von 5,6% nach 3,4% im Vorjahr. Damit liegt Kuka im traditionell etwas verhalteneren ersten Quartal leicht über den Zielsetzungen für das Gesamtjahr.

Diese bekräftigte das Unternehmen genauso wie die mittelfristigen Wachstumsziele. "Aufbauend auf einer weiterhin hohen Auslastung der Kapazitäten und der verbesserten Ertragsstruktur" peilt Kuka für das laufende Jahr eine operative EBIT-Konzernmarge von mindestens 5,5% nach 4,9% im Vorjahr an.

Sowohl im Geschäftsbereich Robotics als auch bei Systems werde Kuka beim Wachstum 2008 bereits im Rahmen der gesteckten Mittelfristziele liegen. Diese sehen für die Bereiche Robotics und Systems ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 10% bzw 5% bis 2010 vor.

Leicht besser als erwartet fielen die Auftragseingänge aus. Diese lagen mit 404,3 Mio EUR rund 7,5% unter denen des Vorjahres. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Mittel mit einem Auftragseingang von 397,1 Mio EUR und einem Umsatz von 289,6 Mio EUR gerechnet. Wie beim Umsatz sind auch beim Auftragseingang die Vorjahreszahlen nur bedingt vergleichbar. So habe sich in Folge von Änderungen bei der Materialzulieferung im US-Werk Toledo die Berechnungsbasis verändert, sagte ein Kuka-Sprecher auf Nachfrage.

Der Konzerngewinn im ersten Quartal kletterte auf 9,8 Mio von 1,2 Mio EUR im Vorjahr. Das EBIT wurde bei 13,7 Mio EUR und der Konzernüberschuss bei 8,9 Mio EUR gesehen. Analysten hatten im Vorfeld darauf verwiesen, dass das erste Quartal sowohl vom Umsatz- als auch von der EBIT-Marge her zum schwächsten des Gesamtjahres gehören dürfte.

Der Kuka-Konzern hat eine mehrjährige Phase mit teilweise hohen Verlusten und umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen hinter sich. Zuletzt trennte sich das Unternehmen von der Verpackungssparte. Der Konzernumbau ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. Künftig will sich Kuka auf Robotertechnik und den Anlagenbau der verbliebenen Kuka-Geschäftsbereiche konzentrieren. Daher hatte sich das Unternehmen auch vom alten Konzernnamen IWKA getrennt.

Webseite: http://www.kuka-ag.de -Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 40 30 industry.de@dowjones.com DJG/abe/smh

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