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05.02.2008

UPDATE: Microsoft unterstreicht Nutzen einer Yahoo!-Übernahme

(NEU: Weitere Einzelheiten, Aktienkurse) Von Roger Cheng DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Weitere Einzelheiten, Aktienkurse) Von Roger Cheng DOW JONES NEWSWIRES

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft hat abermals den Nutzen der angepeilten Yahoo!-Übernahme unterstrichen. Microsoft-CEO Steve Ballmer sagte am Montag anlässlich eines Zwischenberichtes zur Unternehmensstrategie, Yahoo! habe zusätzliche Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, die für Microsoft zur Verbesserung des Geschäfts im Bereich Internet notwendig seien.

"Wir müssten wie verrückt Neuerungen einführen, um ohne Yahoo! die Marktposition zu bekommen, die wir wollen", fügte er hinzu. Die Microsoft Corp mit Sitz in Redmond hatte am Freitag dem Internetunternehmen Yahoo! eine Übernahme für rund 44,6 Mrd USD vorgeschlagen. Yahoo! hat das Angebot aber als unerbeten bezeichnet. Ballmer sieht seine Offerte dagegen als "großzügig".

Als weitere Vorteile nannte Ballmer eine verbesserte operative Entwicklung bei Microsoft und eine Erweiterung der Geschäftsbasis. Seiner Ansicht nach wird Yahoo! das Übernahmeangebot annehmen.

Mit einer Übernahme des Internetportalbetreibers versucht Microsoft die Vormachtstellung der Google Inc im Bereich Onlinewerbung zu brechen. Der Onlinewerbemarkt erreichte 2007 ein Marktvolumen von über 40 Mrd USD. Eine Übernahme von Yahoo! wäre für Microsoft der teuersten Einkauf der Firmengeschichte. Microsoft will 31 USD je Yahoo-Aktie in eigenen Papieren und in bar zu zahlen.

Man gehe von einer Zustimmung der Behörden aus, und bis Ende 2008 könne die Fusion abgeschlossen sein, hieß es von Microsoft. Yahoo! verfügt mit 250 Millionen Kunden über den am häufigsten benutzten weltweiten E-Mail-Dienste und konkurriert bislang mit Microsoft bei der Websuche. Zudem gehört die Marke Yahoo! zu den bekanntesten im Internet.

Google-CEO Eric Schmidt soll Yahoo!-CEO Jerry Yang unterdessen Unterstützung gegen das unerwünschte Gebot von Microsoft angeboten haben, wie das "Wall Street Journal" am Montag geschrieben hatte. Es gelte aber als unwahrscheinlich, dass Google - im Internetgeschäft Erzrivale von Microsoft - selbst für Yahoo! bieten will, weil dies wohl kartellrechtlich bedenklich sei.

Webseiten: http://www.microsoft.com http://www.yahoo.com http://www.google.com -Von Roger Cheng, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29 725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/jhe

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