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13.04.2010

UPDATE: Mobilfunkfrequenz-Auktion am Dienstag mit Verzögerung

(NEU: Ende des zweiten Auktionstages)

(NEU: Ende des zweiten Auktionstages)

FRANKFURT/MAINZ (Dow Jones)--Die Mobilfunkfrequenz-Auktion war am zweiten Tag mit Verzögerungen konfrontiert. Nachdem die Versteigerung am Dienstag eigentlich um 8.00 Uhr beginnen sollte, wurde der Prozess erst um 14.00 Uhr fortgesetzt. Zur Begründung verwies die Bundesnetzagentur, welche die Auktion abhält, auf technische und organisatorische Fragen. Die Versteigerung hatte gestern begonnen. Beobachter gehen davon aus, dass sie sich über mehrere Wochen hinziehen dürfte.

Unter den Hammer kommt dabei Sendespektrum in den Frequenzbereichen 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz sowie 2,6 GHz. Zur Auktion zugelassen sind die vier Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Besonders begehrt ist das 800-MHz-Frequenzband, das im Zuge der Abschaltung des analogen Rundfunks frei geworden ist und die vergleichsweise höchste Reichweite hat.

Die 800-MHz-Frequenzen werden in sechs Blöcken vergeben, wobei es hier je nach Bieter Einschränkungen gibt. So dürfen E-Plus und O2 für mehr Blöcke bieten als T-Mobile und Vodafone, da die zwei letzteren bereits über mehr Spektrum im 900-MHz-Bereich verfügen als die beiden kleineren E-Netzbetreiber.

Im 800-MHz-Bereich hat E-Plus am Ende des zweiten Tages eines seiner zwei Höchstgebote zurückgenommen und nun noch für einen Block ein Höchstgebot von 8,645 Mio EUR vorliegen. Für zwei weitere Blöcke liegen Höchstgebote von O2 über 3,831 Mio bzw 3,815 Mio EUR vor. Daneben gibt es für jeweils einen Block ein Höchstgebot von Vodafone über 3,318 Mio EUR bzw von T-Mobile in Höhe von 3,332 Mio EUR.

Mit Blick auf das gesamte zu verkaufende Spektrum erreichte die Summe aller gehaltenen Höchstgebote am Dienstag knapp 115,3 Mio EUR. Darin nicht mehr enthalten ist das zurückgenommene Höchstgebot von E-Plus im 800-MHz-Bereich.

Webseite: http://www2.bundesnetzagentur.de/frequenzversteigerung2010 DJG/phg/brb

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