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08.04.2008

UPDATE: Nokia zahlt für Schließung von Werk Bochum 200 Mio EUR

(NEU: Einzelheiten, Aussage der Betriebsratsvorsitzenden) Von Barbara Millner DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Einzelheiten, Aussage der Betriebsratsvorsitzenden) Von Barbara Millner DOW JONES NEWSWIRES

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Handyhersteller Nokia hat sich mit den Arbeitnehmervertretern seines Werks in Bochum auf Abfindungsregelungen und den Zeitpunkt der Schließung des Standortes verständigt. Für die von der Schließung betroffenen Mitarbeiter sei ein Interessenausgleich und ein Sozialplan erstellt worden, teilte die in Helsinki ansässige Nokia am Dienstag mit.

Das Gesamtpaket über 200 Mio EUR sehe vor, das Werk in Bochum zum 30. Juni 2008 still zu legen. Für die Zeit danach richte Nokia eine Beschäftigungsgesellschaft für die betroffenen Mitarbeiter mit einer Laufzeit von einem Jahr ein. Nokia will die Kosten in Verbindung mit der Berichterstattung zum ersten Quartal am 17. April veröffentlichen.

Die Betriebsratsvorsitzende des Bochumer Standorts, Gisela Achenbach, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Wir haben unser Ziel erreicht, eine zufriedenstellende Einigung für unsere Belegschaft herbeizuführen, die sich in die besten, bisher getroffenen Vereinbarungen in Deutschland einreiht."

Eine Einigung sei auch zu den geplanten Verkäufen des Line Fit Automotive Business an den ehemaligen Nokia-Bereichsleiter Razvan Olosu und die Equity Partners GmbH sowie eines Teils der Software-Entwicklung an Sasken Communication Technologies erreicht worden, schreibt Nokia weiter. Mit der Veräußerung werde die Beschäftigung von etwa 300 Mitarbeitern ermöglicht.

Nokia hatte Mitte Januar angekündigt, die Handyproduktion in Deutschland einzustellen und den Standort Bochum bis Mitte 2008 zu schließen. Seinerzeit zählte der Standort rund 2.300 Beschäftigte.

Webseite: http://www.nokia.com - Von Barbara Millner, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103 unternehmen.de@dowjones.com DJG/bam/kla

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