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27.03.2008

UPDATE: Oracle enttäuscht mit Umsatzentwicklung im 3. Quartal

(NEU: Details, Marktreaktionen)

(NEU: Details, Marktreaktionen)

Von Andrew Edwards

DOW JONES NEWSWIRES

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Oracle hat im dritten Quartal 2007/08 ein geringeres Umsatzwachstum erreicht als am Markt erwartet. Die Aktien des im kalifornischen Redwood City ansässigen Unternehmens gaben am Mittwochabend im nachbörslichen Handel um bis zu 9,8% nach.

Der Umsatz kletterte nach Angaben der Oracle Corp im Zeitraum per 29. Februar um 21% auf 5,35 (Vorjahr: 4,4) Mrd USD. Analysten hatten mit einem deutlicherem Umsatzanstieg auf 5,42 Mrd USD gerechnet. Beim Nettoergebnis wies Oracle ein Wachstum auf 1,34 (1,03) Mrd USD aus. Das Ergebnis je Aktie erhöhte Oracle auf 0,26 (0,20) USD. Bereinigt um Sonderposten berichtete das Unternehmen ein Ergebnis je Aktie von 0,30 (0,25) USD für das dritte Quartal und erfüllte damit die Erwartungen der Analysten.

Die Unterschreitung der Umsatzerwartung war vor allem bei den neuen Lizenzen für "Business Applications" zu verzeichnen. Diese Software kommt in Unternehmen unter anderem für Abrechnungen und Personalverwaltung zum Einsatz. Der Umsatz in diesem Bereich legte um 7% auf 451 Mio USD zu, verfehlte damit aber die Erwartungen des Analysten der Bank of America, Kirk Materne, der mit 533 Mio USD gerechnet hatte. Der Experte hält jedoch an seiner Einschätzung fest, dass dieser Bereich für Oracle die größten Wachstumsmöglichkeiten biete.

Eine Analystin von Goldman Sachs sagte, üblicherweise kauften Unternehmen solche Softwareanwendungen, wenn sie neue Projekte einleiteten und führen die Nachfrage in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zurück.

Die geringer ausgefallene Umsatzsteigerung bei dem US-Softwarekonzern hat unter Marktbeobachtern erneut die Frage nach einer generellen Zurückhaltung bei den IT-Ausgaben für Softwareleistungen aufgeworfen. Tatsächlich gab das Oracle-Management zu, die Kunden seien zum Ende des dritten Quartals "etwas vorsichtiger" geworden.

Für das laufende Quartal (per Ende Mai) hat das Unternehmen dennoch einen Ausblick gegeben, der den Erwartungen der Wall-Street-Analysten entspricht. Im vierten Quartal erwarte man eine Steigerung beim Umsatz auf Non-GAAP-Basis von 14% bis 18%. Nach Angaben von Thomson Financial liegt die Konsenserwartung der Analysten bei einem Wachstum von 15,6%.

Laut Oracle-President Charles Phillips wächst Oracle stärker als die International Business Machines Corp (IBM) und nimmt dem Wettbewerber Marktanteile ab. Oracle-CEO Larry Ellison fügte hinzu, dass die operativen Margen von Oracle deutlich über dem der Wettbewerber, darunter die Microsoft Corp, lägen. Die operative Marge von Oracle wird für den Berichtszeitraum mit 35% (32%) angegeben.

Webseite: http://www.oracle.com/ -Von Andrew Edwards, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103; unternehmen.de@dowjones.com DJG/dct/cbr

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