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21.01.2008

UPDATE: Philips erhöht Dividende nach Gewinnverdoppelung 2007

(Neu: Analystenstimmen, Sparten, Details) Von Roberta B. Cowan DOW JONES NEWSWIRES

(Neu: Analystenstimmen, Sparten, Details) Von Roberta B. Cowan DOW JONES NEWSWIRES

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die Royal Philips Electronics NV hat im vierten Quartal 2007 ihr Nettoergebnis auf 1,39 (0,68) Mrd EUR verdoppelt und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten mit einem Nettogewinn von 1,23 Mrd EUR gerechnet.

Zu dem deutlichen Ergebniswachstum trug allerdings vor allem ein ein Buchgewinn bei. Philips buchte einen Gewinn von 1,09 Mrd EUR aus dem Verkauf von Anteilen an der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co und der LG.Philips LCD Co. Dem gestiegenen Nettoergebnis tragt Philips nun Rechnung, indem sie eine Erhöhung der Dividende um 17% auf 0,70 EUR je Aktie vorschlägt.

Philips sei zuversichtlich, dass anhaltendes Wachstum in den Schwellenländern, neue Produkte, ein ausgewogenes Portfolio und mit Zukäufen zusammenhängende Synergieeffekte zu Verbesserungen im Jahr 2008 führen würden, sagte CEO Gerard Kleisterlee am Montag. So werde das Unternehmen die für 2010 gesetzten Ziele erreichen. Philips hatte bereits früher angekündigt, bis 2010 eine EBITA-Marge von mehr als 10% und von 2008 bis 2010 ein jährliches Umsatzwachstum von mindestens 6% erreichen zu wollen.

Einen konkreten Ausblick für das Jahr 2008 gab Philips am Montag nicht. Kleisterlee sagte lediglich, 2008 seien kleinere Akquisitionen wahrscheinlich.

Im abgelaufenen Jahr steigerte Philips das EBITA - das Analysten nur bei 785 Mio EUR gesehen hatten - auf 865 (738) Mio EUR. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 8,37 (8,06) Mrd EUR - dieser habe vor allem vom Wachstum in den Sparten Licht und dem Konsumentengeschäft profitiert, so Philips. In den Schwellenländern habe das Erlöswachstum 18% betragen.

In der Medizintechnik kletterte der Erlös wechselkursbereinigt um 3%. Bei den Haushaltsgeräten und der Körperpflege wuchs der Umsatz um 12% und im Geschäftsfeld Licht um 8%. Die Unterhaltungselektronik, die in den vergangenen Quartalen mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen hatte, legte um 10% zu.

Zu seinen weiteren Plänen sagte Kleisterlee, er wolle 2008 das Produktportfolio in der Unterhaltungselektronik verkleinern. Der Manager wollte nicht sagen, welche Produkte dies betreffen wird. In seinem Geschäftsbericht kündigte das Unternehmen für 2008 allerdings "entscheidende Schritte" hinsichtlich der unbefriedigenden EBITA-Margen im Bereich Connected Display Solutions an.

Analysten der Citigroup hoben bei der Bewertung des Geschäftsberichtes vor allem das Abschneiden der Medizinsparte als "ermutigend" hervor. Hintergrund sei der um 10% gestiegene Auftragseingang. Positiv sahen die Experten auch die Erhöhung der Dividende und die Aussicht auf ein Abschließen des Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 5 Mrd EUR schon im Jahr 2008. Analyst Wing-Yen Choi von Theodoor Gilissen wies besonders auf das 10-prozentige Umsatzplus im Bereich der Unterhaltungselektronik hin.

Im Handel wurden die von Philips vorgelegten Zahlen als "ordentlich" eingestuft. Dass der Konzern das Geschäftsumfeld als "schwierig" eingestuft habe, stelle keine Überraschung dar. Wichtig seien die Aussagen zum Erreichen des Ziels für 2010.

Webseite: http://www.philips.com -Von Roberta B. Cowan; Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/pia/jhe

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