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19.05.2008

UPDATE: SAP-Ausblick 2008 nicht von US-Schwäche beeinflusst

(NEU: Marktumfeld USA, Hintergrund)

Von Dorothee Tschampa

DOW JONES NEWSWIRES

BERLIN (Dow Jones)--Die SAP AG hält an ihrer Prognose für das Gesamtjahr 2008 fest. Die Schwäche auf dem US-Markt habe keine Auswirkungen auf den Ausblick des Unternehmens, sagte der Co-CEO Henning Kagermann auf der Kundenkonferenz Sapphire am Montag in Berlin. Es sei noch zu früh, um für den US-Markt von einer Erholung zu sprechen, aber die Geschäfte in Europa und Asien seien so stark, dass die Prognose nicht gefährdet sei.

Kagermann sagte, das Marktumfeld in den USA habe sich im ersten Quartal schwieriger als erwartet gezeigt. Die Größe der Aufträge sei geringer ausgefallen. In der Region Amerika waren die Softwareerlöse, die für das Neugeschäft von SAP stehen, nach US-GAAP-Zahlen um 13% auf 217 (248) Mio EUR zurückgegangen. Insgesamt stiegen die Softwareerlöse des Konzerns im ersten Quartal um 11% auf 622 (562) Mio EUR. Die Belastungen durch Währungseffekte bezifferte das Unternehmen für diesen Bereich auf 43 Mio EUR.

Die erstmals im Januar vorgelegte Umsatzprognose für das Gesamtjahr hatte der DAX-Konzern bei Mitteilung der Erstquartalszahlen Ende April bekräftigt und das Margenziel um einen Prozentpunkt angehoben. Der Walldorfer Softwarehersteller will die Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse auf Basis gleicher Wechselkurse 2008 um 24% bis 27% steigern. 2007 erzielte SAP Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse in Höhe von 7,428 Mrd EUR. Für das erste Quartal bezifferte SAP die währungsbereinigte Umsatzsteigerung nach Non-GAAP-Zahlen auf 24%.

Die Anhebung des Margenziels erfolgte aufgrund geringerer Ausgaben für die neue Mittelstandssoftware Business ByDesign. Es soll eine währungsbereinigte operative Marge nach Non-GAAP-Zahlen in der Spanne zwischen 28,5% und 29% erreicht werden. Die im Januar mitgeteilte Prognose sah einen Korridor von 27,5% bis 28% vor. Im vergangenen Jahr betrug die Marge 27,3%. Das Unternehmen hat seine eigene Prognose auf Basis gleich bleibender Wechselkurse sowie um mehrere Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Zukauf von Business Objects erstellt, die seit dem 21. Januar voll konsolidiert wird.

Webseite: http://www.sap.com/ -Von Dorothee Tschampa, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 102; unternehmen.de@dowjones.com DJG/dct/mim

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