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22.01.2010

UPDATE: Sony Ericsson dämmt Verlust im 4Q unerwartet ein

(NEU: Analystenaussage, Aktienkurs)

(NEU: Analystenaussage, Aktienkurs)

Von Gustav Sandstrom DOW JONES NEWSWIRES

STOCKHOLM (Dow Jones)--Der Handyhersteller Sony Ericsson hat seinen Nettoverlust im vierten Quartal mit Hilfe von Einsparungen und verstärktem Absatz von hochmargigen Handys deutlicher eingedämmt als erwartet. Unter dem Strich wies die Sony Ericsson MobileCommunications AB am Freitag einen Nettoverlust von 167 Mio EUR aus, während im Vorjahresquartal noch ein Minus von 187 Mio EUR bilanziert worden war. Analysten hatten mit einem Fehlbetrag von 254 Mio EUR gerechnet. Seit dem zweiten Quartal 2008 schreibt das Unternehmen durchgehend rote Zahlen.

Die Aktie von Sony Ericsson gewinnt an der Börse Stockholm im frühen Handel 1,7% auf 72 SEK und präsentiert sich damit besser als der Gesamtmarkt.

Die Bruttomarge erhöhte Sony Ericsson auf 23% von 15% in der Vorjahresperiode. Der Nettoumsatz fiel auf 1,75 Mrd EUR von 2,91 Mrd EUR, lag damit aber im Rahmen der Markterwartungen. Für laufende Restrukturierungsmaßnahmen schlugen bei Sony Ericsson im Schlussquartal 150 Mio EUR zu Buche.

Bert Nordberg, der seit Oktober CEO des Unternehmens, rechnet auch für 2010 mit einem schwierigen Jahr. Einsparungen dürften sich vollständig erst ab der zweiten Jahreshälfte auf das Ergebnis niederschlagen. Nordberg äußerte sich zuversichtlich, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist: "Wir konzentrieren uns darauf, dass Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu bringen".

Sony Ericsson Mobile Communications ist ein paritätisch geführtes Joint-Venture der Unternehmen Sony und Ericsson, das 2001 als schwedische Aktiengesellschaft mit Sitz in London gegründet wurde. Zu den Wettbewerbern gehören Nokia, Samsung und LG Electronics. Nach Einschätzung von Beobachtern leidet das Geschäft von Sony Ericsson besonders unter dem Erfolg des iPhone von Apple. Sony Ericsson stellt sich nun mit dem neuen Touchscreen-Handy Satio dem Wettbewerb.

In den Monaten Oktober bis Dezember verkaufte Sony Ericsson 14,6 Mio Handys zum Durchschnittspreis von 120 EUR. In dem Jahr davor waren es allerdings noch 40% mehr Geräte gewesen. Der Durchschnittspreis lag seinerzeit mit 121 EUR etwas höher. Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Absatz im Weihnachtsgeschäft um 3%, als Durchschnittspreis wurden im dritten Quartal nur 114 EUR erreicht.

David Hallden, Analyst bei der HQ Bank, sagte, das Ergebnis und die Bruttomarge seien besser als erwartet ausgefallen. Die Geräte Satio und Aino hätten den Durchschnittspreis gestützt. Seiner Meinung nach muss das Unternehmen nun weiter neue Produkte auf den Markt bringen und die Kosten weiter drücken.

Webseite: www.sonyericsson.com - Von Gustav Sandstrom, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/kla Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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