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16.10.2009

UPDATE: Sony Ericsson schreibt erneut rote Zahlen

(NEU: Unterstützung durch Mutterkonzerne, Aktienkurs)

Von Gustav Sandstrom

DOW JONES NEWSWIRES

STOCKHOLM (Dow Jones)--Die Sony Ericsson Mobile Communications AB hat im dritten Quartal erneut Verlust geschrieben. Mit den am Freitag vorgelegten Zahlen übertraf der Handyhersteller allerdings die Ertragsschätzungen der Analysten. Der weltweite Handymarkt schrumpfe weniger schnell als zuletzt, erklärte das Gemeinschaftsunternehmen von Sony und Ericsson. Die Branche wird 2009 dennoch 10% weniger Handys verkaufen als 2008, bekräftigte der Hersteller.

Im dritten Quartal weitete Sony Ericsson seinen Nettoverlust auf 164 Mio von 25 Mio EUR aus. Analysten hatten sogar ein Minus von 227 Mio EUR befürchtet. Der Handyhersteller hat seit dem zweiten Quartal 2008 keinen Überschuss mehr erzielt.

Sowohl Umsatz als auch Marktanteil von Sony Ericsson sanken im dritten Quartal, da insbesondere Handys der mittleren Preiskategorie im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise weniger nachgefragt werden. Hier ist das Unternehmen üblicherweise stark. Während der durchschnittliche Verkaufspreis für ein Handy auf 114 EUR von 109 EUR stieg, ging der Geräteabsatz in den Monaten Juli bis September insgesamt auf 14,1 Mio von 25,7 Mio Handys zurück.

Entsprechend brach auch der Umsatz auf 1,62 (Vorjahr: 2,81) Mrd EUR ein. Hier verfehlte der Stockholmer Konzern die Konsensschätung von 1,71 Mrd EUR. Der operative Verlust erhöhte sich auf 193 (33) Mio EUR.

Angesichts der anhaltenden Verluste hatten die Mutterkonzerne den Handyhersteller finanzielle Unterstützung zugesagt. Wie Sony Ericsson am Freitag mitteilte, hat sich das Gemeinschaftsunternehmen Finanzmittel von 455 Mio EUR gesichert. Davon würden 350 Mio EUR durch die Mutterkonzerne garantiert. Der Handyhersteller hat nach eigenen Angaben im September und Oktober auf 255 Mio EUR aus diesen Mitteln zurückgegriffen.

Trotz des erneuten Verlusts beim Handyhersteller gehörte der Mutterkonzern Ericsson am Freitag zu den stärksten Gewinnern im Stoxx-50. Die Papiere notierten im frühen Mittagshandel um 2,5% höher bei 72,90 SEK. Der geringer als erwartete operative Verlust, "stützt die Hoffnung, dass die Mütter verschont werden und kein frisches Geld in das Gemeinschaftsunternehmen nachschießen müssen", sagt ein Händler. Beim Umsatz habe Sony Ericsson die Prognosen aber klar verfehlt. "Die Überraschung geht ganz klar auf heftige Kostensenkungen zurück."

Webseite: www.sonyericsson.com - Von Gustav Sandstrom, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/has/kla Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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