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09.05.2007

UPDATE: Swisscom steigert Ergebnis im 1Q nur knapp

Von Hans Schoemaker

Von Hans Schoemaker

Dow Jones Newswires

Bern (Dow Jones)--Die Swisscom AG hat im ersten Quartal ein Nettoergebnis von 461 (460) Mio CHF erzielt und damit die Erwartungen des Marktes enttäuscht. Das im Vergleich zum Vorjahr fast gleich gebliebene Ergebnis resultiere vor allem daraus, dass das Unternehmen einen Teil seines Gewinns nicht mehr an Vodafone zahlen müsse, teilte die Berner Swisscom am Mittwoch mit. Zudem habe Swisscom den kleinen ungarischen Fernsehsender Antenna Hungaria veräußert, der die an ihn gestellten Anforderungen nicht erfüllt habe.

Analysten hatten mit einem Ergebnis von 496 Mio CHF gerechnet. Der Umsatz in Höhe von 2,38 Mrd CHF stimmte mit den Analystenprognosen überein.

Der frühere Monopolist Swisscom, der immer noch mehrheitlich dem Schweizer Staat gehört, hatte im Dezember die 25-prozentige Vodafone-Beteiligung an Swisscom Mobile zurückgekauft. Deshalb muss Swisscom Vodafone nun nicht mehr am Gewinn beteiligen.

Das Nettoergebnis ohne Abzug der Minderheitenanteile sank auf 77 (467) Mio CHF. Als Grund für geringere Margen und höhere Kosten gab das Unternehmen die Einführung neuer Produkte und die Erweiterung um neue Geschäftsbereiche an.

Swisscom hielt an ihrer Prognose für 2007 mit einem Umsatz von 9,7 Mrd CHF und einem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von etwa 3,9 Mrd CHF fest.

Mit der französischen TDF hat Swisscom einen Kaufvereinbarung für ihre 100-prozentige Tochter Antenna Hungaria in Höhe von 540 Mio CHF getroffen. Im Jahr 2005 hatte das schweizerische Unternehmen 392 Mio CHF für den ungarischen Fernsehsender gezahlt. Antenna Hungaria sei nicht in der Lage gewesen, andere Fernsehsender zu kaufen, wie es ursprünglich geplant gewesen sei.

Für Swisscom ist es eine weitere fehlgeschlagene Expansion im Ausland, obwohl Swisscom schon nach der nächsten greift: Anfang März hatte das Unternehmen mitgeteilt, es plane die Übernahme der italienischen Fastweb SA für 47 EUR je Aktie. Sie sei an den innovativen Technologien und dem stabilen Wachstum von Fastweb interessiert, so Swisscom. Inzwischen hat Swisscom ein offizielles Gebot abgegeben. Eine Erhöhung des Gebots, das bis 15. Mai gültig ist, komme nicht in Frage, sagte Swisscom-CEO Carsten Schloter am Berichtstag.

Falls die Fastweb-Übernahme erfolgreich verläuft, würden die Einnahmen aus dem Antenna-Hungaria-Verkauf für die Finanzierung des italienischen Unternehmens verwendet werden, so Swisscom. Die EU-Regulierungsbehörde soll in den nächsten Tagen über die Übernahme entscheiden. Die Behörden in Italien und der Schweiz haben dem Abschluss bereits grünes Licht gegeben.

Webseite: http://www.swisscom.com

-Von Hans Schoemaker, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,

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