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16.05.2007

UPDATE: Telekom Austria bekräftigt Ausblick 2007-2010

(NEU: Details, Ausblick)

(NEU: Details, Ausblick)

Von Herbert Dietrichstein

Dow Jones Newswires

WIEN (Dow Jones)--Die Telekom Austria AG (TA) hat bei Vorlage ihrer Erstquartalszahlen die Prognosen für das laufende und die kommenden drei Geschäftsjahre bekräftigt. So soll der Nettoüberschuss trotz des herausfordernden Marktumfeldes im Zeitraum 2007 bis 2010 jährlich um 10% erhöht werden, teilte der Telekomkonzern mit Sitz in Wien am Mittwoch mit. Die Umsatzerlöse der Gruppe sollen in diesem Zeitraum um rund 1% bis 1,5% steigen, das bereinigte EBITDA um circa 1,5% bis 2,0%.

Im ersten Quartal lag das Nettoergebnis bei 147,2 (154,0) Mio EUR, das EBITDA ging um 5,8% auf 474,9 (504,3) Mio EUR zurück. Als Grund für das geringere EBITDA nannte die TA die niedrigeren Umsätze im Festnetzbereich sowie die Start-Up- und Marketingkosten im Bereich Mobiltelefonie in Serbien. Das EBIT ermäßigte sich in dem Dreimonatszeitraum um 4,9% auf 210,7 Mio EUR und der Umsatz fiel auf 1,145 (1,158) Mrd EUR.

Für das laufende Jahr erwartet die TA nach eigenen Angaben aber eine stabile Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr. In der Prognose sei der wettbewerbsbedingte Rückgang bei den Großhandelspreisen für internationales Roaming enthalten. Noch nicht absehbar sei hingegen der Effekt aus der erwarteten Einführung einer umfassenden Regulierung des internationalen Roaming-Verkehrs durch die Europäische Kommission.

Anleger reagierten zunächst zurückhaltend auf die vorgelegten Zahlen und den bekräftigten Ausblick. So lag der Kurs der Telekom Austria Aktie um 09.47 Uhr mit 19,60 EUR um 0,25% unter dem Schlusskurs des Vortages.

Für das Segment Festnetz sei im laufenden Jahr mit einem weiteren Rückgang der Anschlussleitungen, einen intensiveren Wettbewerb bei Breitband durch Breitband-Angebote von Mobilkommunikationsbetreibern sowie eine anhaltende Migration von Sprachminuten in Mobilkommunikationsnetze zu rechnen. Diese Entwicklung werde voraussichtlich zu einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse und des bereinigten EBITDA führen. Dennoch erwarte die TA aufgrund in Summe geringerer Aufwendungen einen weiteren Anstieg des Betriebsergebnisses.

Im Segment Mobilkommunikation sei auch in Zukunft kein Rückgang der Wettbewerbsintensität absehbar. Mit der Einführung einer umfassenden Regulierung des internationalen Roamingverkehrs durch die Europäische Kommission, deren Effekt noch nicht absehbar sei, werde im Herbst 2007 gerechnet. In Österreich werde trotz des anhaltend starken Datengeschäfts aufgrund einer Reduktion der Entgelte für Zusammenschaltung und Roaming ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse erwartet.

Im Geschäftsbereich Mobilkommunikation stieg die Zahl der Kunden im ersten Quartal um 15,7% auf 10,6 Millionen. Diese Entwicklung sei vor allem auf den Neukundengewinn der internationalen Beteiligungen Mobitel, vipnet und Simobil zurückzuführen. Am gesättigten österreichischen Markt konnte die mobilkom austria ebenfalls eine leichte Steigerung der Kundenzahl erreichen und ist laut TA weiterhin Marktführer mit einem Marktanteil von 38,9%.

Konnten die Umsätze im Mobilkommunikationsbereich auf 694,1 (688,2) Mio EUR gesteigert werden, so sank das Betriebsergebnis auf 161,9 (171,2) Mio EUR. Dies wäre vor allem die höheren Aufwendungen Marketingkosten und den Anlaufkosten für den Betrieb in Serbien zurückzuführen, hieß es weiter.

Im Geschäftsbereich Festnetz konnte der Rückgang bei den Gesprächsminuten durch die gesteigerten Umsätze bei den Breitbandanschlüssen nicht kompensiert werden. So lag der Umsatz in diesem Bereich bei 510,8 (534,9) Mio EUR, das Betriebsergebnis konnte aufgrund geringerer Abschreibungen mit 54,4 (54,7) Mio EUR nahezu gehalten werden.

Webseite: http://www.telekom.at

-Von Herbert Dietrichstein, Dow Jones Newswires, +43 (1) 513 6922-13,

herbert.dietrichstein@dowjones.com

DJG/hed/cbr

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