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25.02.2009

UPDATE: Telekom Austria bestätigt Ausblick für 2009

(NEU: Details) Von Philipp Grontzki DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Details) Von Philipp Grontzki DOW JONES NEWSWIRES

WIEN (Dow Jones)--Die Telekom Austria AG hat ihren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Demnach rechnet der Wiener Konzern für 2009 mit einem Umsatz von 5,1 Mrd EUR und einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,9 Mrd EUR, wie Telekom Austria am Mittwoch bei Veröffentlichung der Jahreszahlen für 2008 mitteilte. Für das abgelaufene Jahr wollen die Österreicher eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 0,75 EUR je Aktie zahlen.

Im vierten Quartal 2008 hat Telekom Austria wegen einer Rückstellung für die Freistellung von Mitarbeitern in der Festnetzsparte insgesamt wie erwartet einen hohen Nettoverlust geschrieben, der den Angaben zufolge bei minus 437,7 Mio EUR lag. Damit erreichte das Unternehmen die Erwartungen der von Dow Jones befragte Analysten fast punktgenau - diese hatten im Schnitt mit einem Minus von 438 Mio EUR gerechnet. Im Vorjahr hatte Telekom Austria 41 Mio EUR verdient.

Der Telekomkonzern will bis Ende 2009 bis zu 1.250 Festnetzmitarbeiter, die aufgrund ihres Beamtenstatus nicht gekündigt werden können, freistellen. Hierbei sollen auch Abfindungen eingesetzt werden.

Im vierten Quartal verringerte sich der Umsatz im Festnetzbereich um 9% auf 498,1 Mio EUR. Auf EBITDA-Basis schrieb Telekom Austria als Folge der Rückstellung, die mit 632,1 Mio EUR beziffert wurde, einen Verlust von knapp 500 Mio EUR.

Im Mobilfunk kletterten die Erlöse im Schlussquartal um 11,1% auf 884,4 Mio EUR und das EBITDA um 14,6% auf 295,6 Mio EUR. Die Gesamtzahl der Kunden wuchs per Ende Dezember um 15,2% auf 17,8 Millionen. Telekom Austria hat neben ihrem Heimatmarkt Österreich auch Mobilfunkaktivitäten in Ost- und Südosteuropa.

Die für die Restrukturierung der Festnetzsparte gebildete Rückstellung resultierte auch im Gesamtjahr in einem Konzernverlust von 48,8 Mio EUR, nach einem Gewinn von 492,5 Mio EUR im Jahr 2007. Das EBITDA sank um 30,2% auf 1,3 Mrd EUR, während die Umsätze getrieben vom Mobilfunk um 5,1% auf 5,17 Mrd EUR kletterten.

Eine mögliche Wiederaufnahme des Aktienrückkaufprogramms werde nach der Veröffentlichung der Zweitquartalszahlen evaluiert und von der Finanzmarktlage sowie der Nachhaltigkeit der operativen Entwicklung abhängig sein, erklärte Telekom Austria am Mittwoch.

Webseite: http://www.telekomaustria.com -Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 107, philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/jhe Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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