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13.05.2009

UPDATE: Telekom Austria erwartet geringeren Jahresumsatz

(NEU: Details, Analysteneinschätzung und Aktienkurs) Von Flemming Emil Hansen und Michael Klose DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Details, Analysteneinschätzung und Aktienkurs) Von Flemming Emil Hansen und Michael Klose DOW JONES NEWSWIRES

WIEN (Dow Jones)--Die Telekom Austria AG hat ihre Umsatzziel für das Gesamtjahr zurückgenommen, nachdem der Nettoüberschuss im ersten Quartal um 34% auf 85,3 Mio EUR gesunken war. Dieser Rückgang war vorrangig auf geringere Erlöse im Festnetzbereich und schwächere Margen im Mobilfunksegment zurückzuführen, teilte Telekom Austria am Mittwoch mit.

Der österreichische Telekomkonzern geht nun davon aus, dass der Jahresgesamtumsatz leicht unter den zunächst angepeilten 5,1 Mrd EUR liegen werde. Im vergangenen Jahr belief sich der Umsatz noch auf 5,17 Mrd EUR. Nun soll über den Weg der Kostenreduzierungen, die sich proportional nach dem zu erwartenden Umsatzrückgang richten sollen, dennoch ein EBITDA von 1,9 Mrd EUR für das Gesamtjahr 2009 erreicht werden, hieß es. Damit bekräftigte das Unternehmen seine EBITDA-Prognose.

Die Analysten der Societe Generale sind da allerdings eher skeptisch. Sie erachten die Prognose angesichts der nun vorgelegten Ergebnisse für unrealistisch.

Die Umsätze der Telekom Austria sanken in den ersten drei Monaten vor allem aufgrund geringerer Erlöse im Segment Festnetz um 5% auf 1,197 Mrd EUR. Dies sei auf rückläufige Erlöse aus Wholesale, ein geringeres Sprachvolumen sowie auf den Verkauf der Festnetz-Tochtergesellschaften in Tschechien, Polen und der Slowakei zurückzuführen. Analysten hatten mit einem Umsatz von 1,24 Mrd EUR gerechnet.

Das EBITDA verringerte sich um 6,4% auf 454,8 Mio EUR. Der Telekomkonzern begründete dieses Ergebnis mit dem Verkauf von Anlagen im ersten Quartal in Bulgarien, dem Auslaufen der nationalen Roaming-Vereinbarung in Kroatien sowie negativen Effekten bei der Währungsumrechnung, insbesondere aufgrund der Abwertung des belarussischen Rubels.

Das Betriebsergebnis fiel um 11% auf 180,1 Mio EUR. Der Nettoüberschuss betrug 85,3 (129,7) Mio EUR. Analysten hatten hier einen Überschuss von 108 Mio EUR erwartet. Die Dividende je Aktie von zumindest 0,75 EUR für den Zeitraum 2009 bis 2012 bestätigte der österreichische Telekomkonzern am Mittwoch.

Die Basis im Bereich Mobilfunkkommunikation konnte im Berichtszeitraum um 13% auf 17,9 Millionen Kunden gesteigert werden. Die Umsatzerlöse in diesem Segment gingen leicht um 0,8% auf 790,3 Mio EUR zurück. Das EBITDA sank um 8,1% auf 306,3 Mio EUR. Erklärt wurde das mit den geringeren Beiträgen aus Österreich, Bulgarien und Kroatien.

Im Segment Festnetz verzeichnete die Telekom Austria eine Verlangsamung des Rückgangs der Anschlüsse. Im ersten Quartal sank die Zahl der Anschlüsse um 8.000 verglichen mit 32.400 im Vorjahresquartal. Man habe die Kundenbindung unter anderem durch den Verkauf von Produktbündeln stärken können, hieß es weiter. Die Anzahl der Festnetz-Breitband-Anschlüsse stieg per Ende März um 14,4% auf 935.700 Anschlüsse. Insgesamt ging der Umsatz im Bereich Festnetz um 10% auf 469,5 Mio EUR zurück.

Das EBITDA stieg um 0,6% auf 157,8 Mio EUR aufgrund eines positiven Einmaleffektes von 5,6 Mio EUR basierend auf Erlösen aus Universaldiensten und einer Kostenreduktion.

Der Personalstand der Telekom Austria Group sank um 885 auf 16.789 Beschäftigte per Ende März gegenüber dem Vorjahreszeitraum, erklärte Telekom Austria am Mittwoch ferner.

Im frühen Geschäft zeigte sich die Aktie der Telekom Austria am Wiener Markt mit 10,49 EUR nahezu unverändert.

Webseite: http://www.telekomaustria.com -Von Flemming Emil Hansen und Michael Klose, Dow Jones Newires, +49(0)69 29 725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mkl/roa

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