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24.04.2007

UPDATE: Telekom Austria nennt neue Gruppenziele 2007 bis 2010

(NEU: Hintergrund, Aussagen Leiter Investor Relations)

Von Herbert Dietrichstein

Dow Jones Newswires

WIEN (Dow Jones)--Der Telekommunikationskonzern Telekom Austria AG (TA) hat am Dienstag anlässlich seines Capital Market Day die neue Mittelverwendungsstrategie für den Zeitraum 2007 bis 2010 und neue Gruppenziele für die Periode veröffentlicht. Zudem planen die Österreicher den Rückzug von der New Yorker Börse. Grund für diese Maßnahme ist laut Telekom Austria, den Verwaltungsaufwand und die mit dem Listing verbundenen Kosten zu senken.

In der Periode 2007 bis 2010 erwartet das Unternehmen liquide Mittel (Free Cash Flow) von ungefähr 3,3 Mrd EUR und zusätzlich 750 Mio EUR aus dem Anstieg der Nettoverschuldung. Die Dividendenausschüttungsquote soll stabil bei 65% des Nettoüberschusses bleiben, so das Unternehmen weiter. Telekom Austria will 1,4 Mrd EUR an Dividenden ausschütten.

Ungefähr 2,65 Mrd EUR sind laut Telekom Austria für Wachstumsinvestitionen in Ost- und Südosteuropa verfügbar. Wenn profitable Wachstumsinvestitionen nicht ausreichend verfügbar seien, beabsichtige das Unternehmen innerhalb der nächsten 24 Monate bis zu 10% der eigenen Aktien zu erwerben, hieß es weiter von Telekom Austria.

"Die neue Mittelverwendungsstrategie stellt für Investoren eine Aktualisierung der zukünftigen Finanzstrategie dar. Unsere höchste Priorität gilt der Herstellung eines Gleichgewichtes zwischen Aktionärsvergütung durch starke Dividendenausschüttung beziehungsweise Aktienrückkäufe und Investitionen in weitere Wachstumsprojekte. Ich bin zuversichtlich, dass diese neue Mittelverwendungsstrategie eine gute Basis liefert, um Mehrwert für unsere Aktionäre in der Zukunft zu generieren", wird Hans Tschuden, Finanzvorstand der Telekom Austria, in der Pressemitteilung zitiert.

Die Telekom Austria erwartet eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Umsatzerlöse der Gruppe für den Zeitraum 2007 bis 2010 von ungefähr 1% bis 1,5% und eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate beim bereinigten EBITDA über den gleichen Zeitraum von ungefähr 1,5% bis 2,0%. Der Nettoüberschuss soll mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von mehr als 10% steigen. Der Ausblick berücksichtige keine Auswirkungen aus der Einführung der Roaming Regulierung, so die Telekom Austria weiter.

"Wir rechnen mit Wachstumsimpulsen vorwiegend aus den Beteiligungen in Bulgarien und Kroatien", sagte Peter Zydek, Leiter Investor Relations, Dow Jones Newswires. Hinzu kämen die Märkte Serbien und Mazedonien, die im laufenden Jahr den Betrieb aufnehmen werden.

Im laufenden Jahr würden die Aufwendungen für die Start-Ups in Mazedonien und Serbien, allerdings noch eine ergebnisbremsende Wirkung zeigen. Am gesättigten österreichischen Markt rechnet die TA mit weiteren Umsatz- und Ertragsrückgängen sowohl im Festnetz- als auch im Mobiltelefonbereich. Dies sei auf das hochkompetitive Marktumfeld zurückzuführen. "Aufgrund der deutlich höheren Profitabilität in den neuen Märkten, können wir diese Rückgänge jedoch überkompensieren", so Zydek.

Webseite: http://www.telekom.at -Von Herbert Dietrichstein, Dow Jones Newswires, Tel: +43 (1) 513 6922-13,

herbert.dietrichstein@dowjones.com

DJG/hed/cbr

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