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12.11.2008

UPDATE: Telekom Austria profitiert im 3Q von Auslandstöchtern

(NEU: Details, Aktienkurs) Von Herbert Dietrichstein DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Details, Aktienkurs) Von Herbert Dietrichstein DOW JONES NEWSWIRES

WIEN (Dow Jones)--Die Telekom Austria AG (TA) hat in den ersten neun Monaten 2008 von der Entwicklung ihrer internationalen Tochterunternehmen profitiert. Diese konnten die Rückgänge auf dem Heimmarkt kompensieren, was insgesamt zu einem Umsatzanstieg um 4% auf rund 1,33 (1,28) Mrd EUR führte, wie das österreichische Telekomunternehmen mit Sitz in Wien am Mittwoch mitteilte. Damit erreichte die Telekom die Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten.

Der Nettogewinn lag mit 162,9 (173,7) Mio EUR wie erwartet unter dem Vorjahreswert, übertraf aber die von den Analysten erwarteten 148 Mio EUR.

Weiterhin positiv zeigte sich dabei das Geschäft der internationalen Mobilfunktöchter, die 475,7 Mio EUR zum Umsatz der Mobilsparte beitrugen. Auf dem schwer umkämpften Heimatmarkt Österreich sank der Umsatz hingegen um 1,6% auf 420,0 Mio EUR. Trotz der geringeren Umsatzerlöse stieg das EBITDA von mobilkom austria um 2,7% auf 159,7 Mio EUR. Dies war auf die geringeren Kosten für Kundengewinnung zurückzuführen.

Die bulgarische TA-Tochter Mobiltel steigerte ihren Umsatz im dritten Quartal um 2,6% auf 179,0 Mio EUR. Das EBITDA sank hingegen aufgrund der EU-Roaming-Regulierung um 1,4% auf 100,0 Mio EUR.

Die weißrussische Velcom trug im dritten Quartal 82,4 Mio EUR zu den Umsatzerlösen und 41,9 Mio EUR zum EBITDA bei. Vipnet, der zweitgrößte Mobilkommunikationsanbieter in Kroatien, verringerte sein EBITDA um 13,5% auf 73,1 Mio EUR vor allem aufgrund geringerer Umsätze aus Roaming und höherer Zusammenschaltungsaufwendungen.

Im Festnetzbereich, der in den vergangenen Quartalen von hohen Kundenverlusten betroffen war, ging der Umsatz um 8,2% auf 496,9 (541,4) Mio EUR zurück. Allerdings konnte durch die Einführung von Bündelprodukten aus Telefon und Breitband der Rückgang der Festnetzanschlüsse um 53,5% auf 27.700 verlangsamt werden. Das EBITDA ging um 11,3% auf 165,7 Mio EUR zurück.

Die Telekom Austria bestätigte den Ausblick für das operative Geschäft im Gesamtjahr 2008, der bei der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse 2008 mitgeteilt worden ist. Der Restrukturierungsplan habe zwar Auswirkung auf die berichteten Ergebnisse, nicht jedoch auf das operative Geschäft. So erwartet die TA für 2008 weiterhin einen Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um rund 5%.

Das EBITDA ohne Berücksichtigung der geplanten Rückstellung für das Restrukturierungsprogramm soll sich aufgrund des Wachstums der internationalen Tochtergesellschaften voraussichtlich um etwa 3% erhöhen. Das Betriebsergebnis vor Auswirkung des Restrukturierungsprogramms werde voraussichtlich stabil bleiben.

Der Kurs der im ATX-20 der Wiener Börse notierten Aktie ging am Berichtstag bis 09:46 Uhr um 0,8% auf 10,66 EUR zurück.

Webseite: http://www.telekom.at - Von Herbert Dietrichstein, Dow Jones Newswires, +43 (1) 513 6922-13, herbert.dietrichstein@dowjones.com DJG/hed/jhe

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.