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21.08.2009

UPDATE: Texas Instruments will für 172,5 Mio USD Qimonda-Aktiva

(NEU: Details, Kommentar von TI-Sprecherin) Von Jerry A. DiColo DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Details, Kommentar von TI-Sprecherin) Von Jerry A. DiColo DOW JONES NEWSWIRES

NEW YORK (Dow Jones)--Der insolvente Halbleiterhersteller Qimonda hat einen Käufer für einen Teil seiner Aktiva in den USA gefunden. Texas Instruments (TI) will nach eigenen Angaben Ausrüstung zur Chipproduktion von der US-Tochter Qimonda Richmond LLC für 172,5 Mio USD übernehmen. TI zufolge hängt der Erwerb davon ab, dass sie in einer für den 23. September anberaumten Auktion für die Ausrüstungen nicht überboten werde. Gekauft würden nur Produktionsmittel, nicht die US-Tochter selbst, teilte die Texas Instruments Inc, Dallas, am Freitag weiter mit.

Anders als Qimonda will TI die Ausrüstung aber nicht zur Herstellung von Speicherchips sondern zur Produktion von unter anderem analogen Halbleiterprodukten verwenden. "Wir stoßen nicht in das Speicherchipgeschäft vor," stellte eine TI-Sprecherin klar.

Um im Zuge der Wirtschaftskrise Kosten zu senken, haben etliche Chiphersteller, darunter auch TI, ihre Ausgaben für Produktionsanlagen gedrosselt und geplante Bestellungen aufgeschoben oder sogar storniert. Entgegen diesem allgemeinen Trend kündigte TI jedoch unlängst an, Fertigungsapparaturen günstig zukaufen zu wollen, sofern andere Chiphersteller diese verkaufen wollten.

Teil der nun mit Qimonda getroffenen Abmachung ist eine "Breakup"-Gebühr von 4,3 Mio USD sowie eine Entschädigung von bis zu 0,75 Mio USD. Diese Zahlungen muss die einstige Infineon-Tochter leisten, sollte sie die Ausrüstung an einen anderen Interessenten verkaufen.

Über Qimonda war am 1. April ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Der Speicherchiphersteller hatte am 23. Januar einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, nachdem zuvor ein Rettungspaket unter Beteiligung der Politik und der Qimonda-Muttergesellschaft Infineon Technologies AG nicht zustande gekommen war. Das Unternehmen hatte wegen anhaltend schwacher Preise für Speicherchips seit mehreren Quartalen massive Verlust geschrieben.

Anfang August wurde bereits der Verkauf der "Graphics"-Sparte von Qimonda an den japanischen Chip-Hersteller Elpida vereinbart.

Webseiten: www.ti.com www.qimonda.com -Von Jerry A. DiColo; Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/eyh Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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