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22.10.2009

UPDATE: ThyssenKrupp bläst Verkauf von Sparte Xervon ab

(NEU: Weitere Aussage Sprecher, Hintergrund)

Von Martin Rapp

DOW JONES NEWSWIRES

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Industriekonzern ThyssenKrupp wird seine Dienstleistungssparte Xervon nach langwierigen Bemühungen vorerst doch nicht verkaufen. "Der Vorstand hat beschlossen, den Verkauf von ThyssenKrupp Xervon zu stoppen", sagte ein Konzernsprecher zu Dow Jones Newswires am Donnerstag. "Damit verbleibt Xervon als eigenständige Einheit in der Business Area Material Services", sagte er weiter.

Als Grund für die Entscheidung nannte der Sprecher, dass keines der vorgelegten Konzepte die Interessen der Mitarbeiter und des Konzerns adäquat berücksichtigt habe. "Im Rahmen der Gespräche konnte keiner der Bieter ein schlüssiges Best-Owner- und Finanzierungskonzept vorlegen", sagte er.

Xervon ist einer von drei Teilen, die bei dem in Essen und Duisburg ansässigen DAX-Konzern als Bereich "Industrial Services" geführt wurden. ThyssenKrupp hatte die Sparte vor über einem Jahr zum Verkauf gestellt. Eigentlich war der Verkauf als Ganzes und schon im Geschäftsjahr 2008/09 (30. September) geplant. Wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise war die Veräußerung aber ins Stocken geraten, so dass sich der Konzern zu einem Verkauf in Teilen entschied.

Mit der ThyssenKrupp Industrieservice GmbH wurde der mit 12.500 Mitarbeitern personell größte Bereich Anfang Oktober an die Frankfurter WISAG-Gruppe verkauft. Bei Xervon sind laut Aussage des Sprechers 8.000 Menschen beschäftigt. Insgesamt hatte der Bereich "Industrial Services" 22.000 Angestellte. Weiter zum Verkauf steht das Geschäft der Tochter Safway.

Zuletzt war der Finanzinvestor Triton als möglicher Käufer für Xervon im Gespräch. Allerdings war zu vernehmen, dass Triton noch an der Finanzierung arbeite. Bevor der Konzernsprecher den nun beschlossenen Verkaufsstopp bekanntgab, hatte die "Rheinische Post" unter Berufung auf Verhandlungskreise das Ende des Veräußerungsprozesses gemeldet.

Webseite: www.thyssenkrupp.com - Von Martin Rapp, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 13872-14, unternehmen.de@dowjones.com DJG/mmr/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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