Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


12.08.2009

UPDATE: ThyssenKrupp will Werft Blohm + Voss verkaufen - Zeitung

(NEU: Stellungnahme ThyssenKrupp Marine Systems)

(NEU: Stellungnahme ThyssenKrupp Marine Systems)

HAMBURG (Dow Jones)--Der ThyssenKrupp-Konzern will offenbar die Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss verkaufen. Das gehe aus einer gemeinsamen Erklärung der Betriebsräte der Werft hervor, berichtet das "Hamburger Abendblatt" am Mittwoch auf seiner Webseite.

Der Konzern verhandele über den Verkauf von allen drei Betrieben in Hamburg. Dabei handele es sich um die Schiffsreparatur, den Neubau sowie den Maschinenbau bei Blohm+Voss Industrie. Betroffen von einem Verkauf wären der Zeitung zufolge in Hamburg rund 1.700 Beschäftigte, die zur Werftenholding ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) gehören.

In einer Stellungnahme des Konzerns zu dem Bericht hieß es, ThyssenKrupp Marine Systems führe ebenso wie seine Wettbewerber national und international Gespräche. Dabei gehe es darum, wie sowohl der strukturellen als auch der konjunkturellen Krise, die den Schiffsbau besonders hart getroffen habe, begegnet werden könne. Über Inhalt und Gegenstand dieser Gespräche werde ThyssenKrupp Marine Systems sich nicht äußern, hieß es weiter.

Die Sondierungsgespräche stehen nach Informationen des Hamburger Abendblatts noch am Anfang. Der Ausgang sei bislang offen, habe sich die Geschäftsführung gegenüber den Betriebsräten geäußert. "Wir gehen davon aus, dass sich die Situation innerhalb der nächsten drei Wochen konkretisiert", sagte Herbert Oetting, der Betriebsratsvorsitzende der Blohm+Voss Werft der Zeitung.

Die Arbeitnehmervertreter seien bisher über den Gesprächspartner der Geschäftsführung nicht informiert worden. "Es handelt sich um einen Ausländer, jedoch um keinen Russen", sagte Oetting laut dem Blatt. Er habe nun gefordert, dass Beratungen mit den Betriebsräten und der IG Metall aufgenommen werden.

Webseiten: www.abendblatt.de www.thyssenkrupp.com DJG/mkl/has/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.