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21.07.2009

UPDATE: United Technologies senkt Umsatzprognose

(NEU: Weitere Details, CEO, Aktienkurs)

Von Kerry Grace Benn und Matthias Karpstein

DOW JONES NEWSWIRES

HARTFORD (Dow Jones)--Der US-Mischkonzern United Technologies hat im zweiten Quartal unter Restrukturierungskosten und einer Abkühlung der Märkte für Bau und Luftfahrt gelitten. Nach einem Gewinnrückgang um 23% im abgelaufenen Quartal hat das Unternehmen nun seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr um 2 Mrd USD auf 53 Mrd USD gesenkt, wie United Technologies am Dienstag mitteilte.

Zudem hat das Unternehmen mit Sitz in Hartford im US-Bundesstaat Connecticut seine Gewinnerwartung für 2009 präzisiert. So rechnet United Technologies nun mit einem Ergebnis je Aktie in einer Bandbreite von 4 USD bis 4,20 USD. Zuvor hatte der Konzern einen Gewinn je Aktie in einer Spanne von 4 USD bis 4,50 USD in Aussicht gestellt.

Die Aktie der United Technologies Corp zeigte leichte Reaktionen auf die Zweitquartalszahlen. An der Börse in New York notiert das Wertpapier nach Handelseröffnung bei 54,36 USD, das ist ein Abschlag von 1,2% zum Vortagesschlusskurs.

Im zweiten Quartal ermäßigte sich der Umsatz um 17% auf 13,2 Mrd USD, Analysten hatten mit einem Erlös von 13,92 Mrd USD gerechnet. Der Nettogewinn lag bei 976 Mio USD oder 1,05 USD je Aktie nach 1,28 Mrd USD oder 1,32 USD je Aktie im Vorjahr. Die von FactSet Research befragten Analysten hatten ein Ergebnis je Aktie von 1,04 USD erwartet.

Im Ergebnis des zweiten Quartals 2009 hat United Technologies Restrukturierungsaufwendungen von 0,16 USD je Aktie verrechnet. Die Vergleichzahlen des Vorjahresquartals umfassten Restrukturierungskosten von 0,06 USD.

United Technologies verzeichnete bei seinen Konzerntöchtern teils deutliche Auftragsrückgänge. So verbuchte Otis 42% weniger Bestellungen für Aufzüge als im Vorjahresquartal, 4% des Rückgangs seien hier auf den stärkeren Dollar zurückzuführen, hieß es von United Technologies.

Bei Carrier gingen die Bestellungen für Klimaanlagen um 26% zurück, hier seien 6 Prozentpunkte dem Dollar geschuldet. Ein Minus von 25% bzw 14% bei ihren Bestellungen meldeten Pratt & Whitney (Flugzeugmotoren) und Hamilton Sundstrand (Flugzeugkomponenten).

Die Rückgänge bei den Bestellungen scheinen sich im Jahresvergleich über alle Geschäftsbereiche hinweg stabilisiert zu haben, sagte Louis Chenevert, CEO und President von United Technologies. Allerdings blieben sie hinter den Erwartungen zurück, fügte Chenevert hinzu.

Steigende Umsatz- und Gewinnzahlen kann United Technologies im militärischen Bereich melden. Die Helikopter-Tochter Sikorsky konnte im zweiten Quartal ihren Umsatz um 6,3% und den Gewinn um 20% steigern.

Das Industrie-Konglomerat hatte Anfang März mitgeteilt, wegen der Wirtschaftskrise weitere 11.600 Arbeitsplätze abzubauen. Zusammen mit einem zuvor angekündigtem Stellenabbau sollen damit in den kommenden zwei Jahren 18.000 Arbeitsplätze wegfallen. Das sind gut 8% der Belegschaft. Der Konzern will in diesem Jahr mehr als 1 Mrd USD einsparen.

Dank aggressiver Sparmaßnahmen würde United Technologies auch in einem schwierigen Umfeld überdurchschnittliche Leistungen bringen und im Jahr 2010 wieder ein Gewinnwachstum erzielen, sagte Chenevert am Dienstag.

Webseite: http://www.utc.com - Von Kerry Grace Benn, Christopher Hinton und Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires; +69 29725-102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mak/kla Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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