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18.07.2007

UPDATE: US-Justizministerium schließt sich Klage gegen FMC an

(Wiederholung)

(Wiederholung)

Von Heide Oberhauser-Aslan

Dow Jones Newswires

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) hat am Mittwoch bestätigt, dass sich das US-Justizministerium einer Klage gegen eine US-Tochter von FMC wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei den Abrechnungen von Blutwäschen angeschlossen hat. Ein Staatsanwalt aus dem US-Bundesstaat Missouri habe die Zivilklage eingereicht, sagte Unternehmenssprecher Joachim Weith. Vor drei Wochen habe FMC bereits angekündigt, dass der Staatsanwalt ein Klage gegen eine Gesellschaft der US-Tochter Renal Care Group, die sich mit Bauchfelldialyse beschäftigt, beabsichtige. Diese Klage sei nun eingereicht worden, erklärte Weith.

"FMC geht nach wie vor davon aus, dass die Renal-Care-Kliniken korrekt abgerechnet haben und die Arbeitsweise in Übereinstimmung steht mit den amerikanischen Rechtsnormen", bekräftigte Weith. Das Unternehmen sehe der Klage "mit großer Gelassenheit" entgegen und werde sich entschieden verteidigen, fügte er hinzu. Das in Bad Homburg beheimatete DAX-Unternehmen hatte die Renal Care Group 2005 für 3,5 Mrd USD übernommen.

In der Klage werfen zwei frühere Mitarbeiter von Renal Care dem Unternehmen vor, falsche Abrechnungen bei der staatlichen Gesundheitsfürsorge Medicare für Geräte und Zubehör für die Heimdialyse eingereicht zu haben. Die Tochtergesellschaften seien nicht dazu berechtigt gewesen, diese Leistungen abzurechnen, erklärte das Ministerium am Dienstag.

Wegen angeblicher betrügerischer Abrechnungen hatte die US-Justiz bereits 2005 Untersuchungen bei Branchenunternehmen, darunter auch FMC, vorgenommen. Dem Wettbewerber Gambro waren seinerzeit neben zivilrechtlichen auch strafrechtliche Verfehlungen angelastet worden. Eine Zivilklage und ein Strafverfahren waren mit einem Vergleich und der Zahlung von 20 Mio USD durch Gambro abgewendet worden.

Für Analysten der Citigroup wird die Klage gegen FMC nur geringe finanzielle Bedeutung für das Unternehmen haben. Da es sich bei FMC nur um eine Zivilklage handele, schätzen die Analysten das Risiko für FMC geringer als die von Gambro gezahlten 20 Mio USD ein. Sie verweisen darüber hinaus auf die geringe Zahl der Patienten hin, die Heimdialyse betreiben. Nur weniger als 1% der Dialysepatienten erhielten in den USA Blutwäsche zu Hause.

Webseite: http://fmc-ag.de

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,

heide.oberhauser@dowjones.com

DJG/hoa/nas

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