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UPDATE: Verizon steigert Gewinn im 1.Quartal stärker als Umsatz

28.04.2008
Von Mike Barris DOW JONES NEWSWIRES

Von Mike Barris DOW JONES NEWSWIRES

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Telekomkonzern Verizon Communications hat im ersten Quartal das Ergebnis überproportional zum Umsatz gesteigert. Der Nettogewinn kletterte angetrieben von einem starken Mobilfunk-Geschäft um 9,8% auf 1,64 Mrd USD, teilte die in New York ansässige Verizon am Montag mit. Die Einnahmen stiegen um 5,5% auf 23,83 Mrd USD. Beim Ergebnis je Aktie erzielte der Konzern 0,57 (Vorjahr 0,51) USD, bereinigt ergeben sich 0,61 USD Gewinn.

Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten im Mittel mit einem Ergebnis je Aktie von 0,61 USD gerechnet. Für die Einnahmen waren sie von 23,86 Mrd USD ausgegangen. "Verizon hat die gegenwärtigen wirtschaftlichen Unsicherheiten mit starken Quartalsergebnissen gemeistert", sagte Chairman und CEO Ivan Siedenberg.

Im März hatte Verizon bekräftigt, die soliden Ergebnisse des vergangenen Jahres wiederholen zu wollen, deutete aber eine mögliche Delle im Mobilfunk-Geschäft an, die sich wegen der trüben Aussichten der US-Konjunktur einstellen könnte. Telekombetreiber hatten in den vergangenen Monaten vermehrt signalisiert, in unterschiedlichem Maße von den gesunkenen Konsumausgaben der US-Verbraucher betroffen zu sein.

Die Handysparte Verizon Wireless, ein Joint Venture von Verizon und der britischen Vodafone Group plc, steigerte ihren Umsatz um 13,2% auf 11,7 Mrd USD. Die Kündigungsrate stieg dort zwar auf 1,18% (1,08%). Das Unternehmen gewann jedoch 1,5 Millionen Neukunden hinzu, dies sind 12% weniger als vor Jahresfrist, stellt aber immer noch den Spitzenwert der Branche dar. Es weist nun 67,2 Millionen Vertragskunden auf und steigerte den Umsatz pro Kunden im Berichtszeitraum um 1,3%.

Im Festnetzsegment Verizon Wireline fiel der Umsatz um 1,4%. Die Zahl der Anschlüsse ging insgesamt um 8,2%, bei den Privatkunden sogar um 11%, zurück. Die Zahl der Breitband-Internetanschlüsse, die den Telekomkonzernen einen Ausgleich angesichts der Rückgange bei den Festnetzanschlüssen gebracht haben, erreichte Ende März 8,5 Millionen (plus 15%).

Für die langfristige Position der nach Umsatz zweitgrößten US-Telekommunikationsgesellschaft hinter AT&T zeigte sich der CEO Siedenberg zuversichtlich: Es gebe noch Möglichkeiten, den Umsatz zu steigern und die Kosten zu reduzieren.

Webseiten: http://www22.verizon.com/ -Von Mike Barris, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/kla/rio/phf/smh

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