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31.08.2007

UPDATE: Vivendi überzeugt Anleger mit Zweitquartalsbilanz nicht

(Neu: Details, Hintergrund, Analysteneinschätzung und Marktreaktion)

(Neu: Details, Hintergrund, Analysteneinschätzung und Marktreaktion)

Von Nicolas Parasie

Dow Jones Newswires

PARIS (Dow Jones)--Die Vivendi SA, Paris, hat im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 594 Mio EUR erzielt und damit 49% weniger als im Vorjahreszeitraum verdient. Sondergewinne beim Verkauf einer Beteiligung am Chemiekonzern DuPont im Vorjahreszeitraum seien nicht wieder angefallen, teilte der französische Medien- und Telekomkonzern am Freitag mit. Anleger überzeugte die Quartalsbilanz nicht: Bis 12.23 Uhr MESZ wurde die Aktie 1,4% schwächer bewertet und mit 30,11 EUR gehandelt.

Bereinigt und auf das erste Halbjahr bezogen wies Vivendi einen Nettogewinn von 1,53 (Vorjahr: 1,38) Mrd EUR aus, ein Anstieg von 11%. Damit verfehlte der Konzern jedoch die Erwartungen der Analysten, die mit 1,69 Mrd EUR gerechnet hatten. In der abgelaufenen Dreimonatsperiode verbuchte das Unternehmen ein bereinigtes Nettoergebnis von 755 (750) Mio bei Umsätzen von 5,203 (4,844) Mrd EUR.

Vivendi bekräftigte ihre Prognose für 2007 und stellt unverändert ein bereinigtes Nettoergebnis von mindestens 2,7 Mrd EUR in Aussicht.

"Die Halbjahreszahlen sind von guter Qualität", teilte Natixis in einer Bewertung mit. "Aber im Hinblick auf Marktspekulationen nach einem verbesserten Ausblick ist die bloße Bestätigung der Prognose enttäuschend", so Natixis weiter.

Die Vivendi-Tochter Universal Music Group (UMG) verzeichnete indes einen Absatzanstieg bei über das Internet vertriebener Musik von rund 50%. Mitten in einem schwierigen Musikmarkt und trotz ungünstiger Wechselkurse habe UMG ihre Wettbewerber auf operativer Basis deutlich hinter sich gelassen, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Dennoch fiel das EBITA bei UMG in den ersten sechs Monaten um 75 Mio auf 220 Mio EUR. Allerdings ist im Vorjahreswert ein Ertrag von 50 Mio EUR aus einem Rechtsstreit mit einer US-Plattengesellschaft enthalten.

Das EBITA der Spielesparte verbesserte sich hingegen dank der Geschäftsentwicklung beim virtuellen Spiel "World of Warcraft" um 92% auf 119 Mio EUR.

Bei der französischen Telekomtochter SFR ermäßigte sich das EBITA im Zeitraumn Januar bis Juni um 1,8% auf 1,36 Mrd EUR. Die Gesellschaft begründete den Rückgang mit Tarifkürzungen durch die Regulierungsbehörden. Der Mischkonzern kontrolliert unter anderem die Universal Music Group, den TV-Sender Canal+ und die Telekommunikationsanbieter SFR bzw Maroc Telecom und besitzt darüber hinaus eine Spielesparte.

Webseite: http://www.vivendi.com

-Von Nicolas Parasie, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 104

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/jhe

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