Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.05.2009

UPDATE: Vodafone-Gewinn bricht 08/09 wegen Abschreibungen ein

(NEU: Aussagen CEO, CFO, Aktienkurs) Von Kathy Sandler DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Aussagen CEO, CFO, Aktienkurs) Von Kathy Sandler DOW JONES NEWSWIRES

LONDON (Dow Jones)--Der Nettogewinn des Mobilfunkkonzerns Vodafone Group plc hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 (31. März) aufgrund von Abschreibungen im Volumen von 5,9 Mrd GBP mehr als halbiert. Der Nettogewinn sank auf 3,08 Mrd GBP von 6,6 Mrd GBP ein Jahr zuvor, wie Vodafone am Dienstag mitteilte. In Europa sieht der Konzern keine Anzeichen für eine Besserung.

Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum vor allem aufgrund von Währungseffekten um 15,6% auf 41 Mrd GBP. Auf Pro-Forma-Basis, die Währungseffekte unberücksichtigt und Akquisitionen betrachtet, als seien sie zwei Jahre gehalten worden, stiegen die Einnahmen nur moderat um 1,3%.

Von den Abschreibungen entfielen 3,4 Mrd GBP auf Geschäftstätigkeiten in Spanien, das von der Wirtschaftskrise besonders stark erfasst wurde und eine der höchsten Arbeitslosenquoten in Europa aufweist.

In der Türkei musste das Telekommunikationsunternehmen Abschreibungen von 550 Mio GBP vornehmen. Hier muss Vodafone ihr marodes Netz sowie ihr Vertriebsnetz ausbauen. CEO Vittorio Colao erwartet, dass diese Investitionen 2010 Früchte tragen werden.

Weniger als ein Jahr nach dem Kauf eines 70-prozentigen Anteils an Ghana Telecom musste Vodafone auch hier Abschreibungen von 250 Mio GBP vornehmen, da sich die stark schwankenden Zinsen negativ auswirkten. CFO Andy Halford schloss weitere Abschreibungen nicht aus, doch seien diese auf Geschäftstätigkeiten in Spanien und Türkei im Moment ausreichend.

Die Abschreibungen beeinträchtigten laut Vodafone den freien Cash-Flow nicht. Dieser stieg um 2,5% auf 5,7 Mrd GBP und entsprach damit den Markterwartungen.

Vodafone hob die Schlussdividende um 3,6% auf 5,20 Pence an. Das Unternehmen erwartet, 2010 einen freien Cash-Flow zwischen 6,0 Mrd GBP und 6,5 Mrd GBP. Die Märkte werden dem Unternehmen zufolge weiterhin herausfordernd sein und die Umsätze in Europa weiterhin einen rückläufigen Trend aufweisen. Der organische Umsatz in Europa ist in den vergangenen Quartalen wegen des Konjunktureinbruchs, eines verschärften Wettbewerbs und Auflagen der Regulierungsbehörden unter Druck geraten.

In Europa habe Vodafone nach Ende des Quartals am 31. März 2009 noch keine Anzeichen für eine Besserung der Lage gesehen, sagte Colao während einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Die Vodafone-Aktie notierte gegen 13.25 Uhr MESZ mit 125,95 Pence rund 1,5% im Minus.

Webseite: http://www.vodafone.com - Von Kathy Sandler, Dow Jones Newswires, +49(0)69 29 725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mkl/has/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.