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29.05.2007

UPDATE: Vodafone grenzt Verlust 06/07 dank Schwellenmärkten ein

(Neu: Aktienkurs, Analystenkommentare)

(Neu: Aktienkurs, Analystenkommentare)

Von Daniel Thomas

Dow Jones Newswires

LONDON (Dow Jones)--Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat im Geschäftsjahr 2006/07 durch ein hohes Wachstum in Schwellenregionen den Nettoverlust eingegrenzt. Zusätzlich hätten Kostenreduzierungen zur Eindämmung des Nettoverlustes auf 5,43 Mrd nach Dritten (Vorjahr: 21,916) Mrd GBP beigetragen, teilte die Vodafone Group plc am Dienstag mit.

Anleger reagieren erfreut auf den Geschäftsbericht. Die Aktie verteuert sich an der Börse London bis 11.55 Uhr bei allgemein etwas festeren Kursen deutlich um 4,4% auf 158,20 Pence.

In dem Geschäftsjahr per Ende März erzielte der Konzern mit Sitz in Newbury in Ländern wie der Türkei, Afrika und Osteuropa hohes Wachstum. Die Kostensenkungen realisierte Vodafone vorrangig in Europa. Den Umsatz steigerte Vodafone 2006/07 um 6% auf 31,1 Mrd GBP, während das operative Ergebnis auf minus 1,56 Mrd von 14,08 Mrd GBP eingegrenzt wurde. Die Dividende je Aktie wird um 11,4% auf 6,76 Pence erhöht.

Zusätzlich teilte Vodafone am Dienstag mit, ihre direkte 5,6%-Beteiligung am indischen Telekomunternehmen Bharti Airtel Ltd für 1,6 Mrd USD zu verkaufen. Käuferin sei der Bahrti-Konzern, der zugleich die Airtel-Muttergesellschaft ist. Vodafone begründete den Verkauf mit der Übernahme der Mehrheit am Airtel- Wettbewerber Hutchison Essar Ltd. Die indirekte Beteiligung an Airtel will Vodafone behalten. Die Briten sind indirekt mit 4,39% über ihren Anteil an Bharti Enterprises an Airteil beteiligt.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern damit, das Wachstum nach den jüngsten Akquisitionen fortsetzen zu können. Der Umsatz soll 2007/08 etwa 33,3 Mrd bis 34,1 Mrd GBP erreichen und das bereinigte operative Ergebnis 9,3 Mrd bis 9,8 Mrd GBP.

Der europäische Markt werde aber schwierig bleiben. Infolgedessen rechnet der Konzern hier erneut mit einem Margenrückgang. Die Marge werde sich um etwa die gleiche Rate verringern wie im Vorjahr, sagte CEO Arun Sarin. Im Vorjahr war die EBITDA-Marge in Europa um 1,6 Prozentpunkte auf 38,5% gefallen.

In den Wachstumsregionen Osteuropa, Naher Osten, Afrika, Asien und Pazifik sollen die Margen unverändert sein. Hier war die Marge im vergangenen Jahr um 0,1% auf 37,4% gestiegen.

Seymour Pierce, Analyst bei Jim McCafferty, sagte, dass die Geschäftszahlen seine Erwartungen leicht übertroffen haben. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr liege im Rahmen der Erwartungen. Dagegen führt Analyst Morten Singleton von WestLB aus, dass er seine Prognose wegen des Geschäftsausblicks von Vodafone möglicherweise nach unten korrigieren werde.

Webseite: http://www.vodafone.com

- Von Daniel Thomas, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/kla/jhe

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