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19.07.2010

UPDATE2: Anleger enttäuscht über Philips-Erwartung zum Umsatztrend

(NEU: Aktienkurs, Analystenaussage)

(NEU: Aktienkurs, Analystenaussage)

Von Roberta B. Cowan DOW JONES NEWSWIRES

AMSTERDAM(Dow Jones)--Der niederländische Elektronikkonzern Royal Philips Electronics NV hat im zweiten Quartal 2010 zwar mehr verdient als erwartet, die Anleger allerdings mit den Aussagen zum erwarteten Umsatztrend und der Entwicklung in der Sparte "Consumer Lifestyle" verschreckt. Die Philips-Aktie ist der größte Verlierer an der Börse in Amsterdam und gibt 2,8% auf 24,21 EUR ab.

"Besonders auf den Wachstumsmärkten hat sich eine starke Umsatzentwicklung gezeigt", erklärte CEO Gerard Kleisterlee mit Blick auf das vergangene Quartal. Allerdings geht der Manager davon aus, dass sich in der zweiten Jahreshälfte das Wachstum abschwächen wird.

Nach dem prozentual zweistelligem Umsatzwachstum in den ersten sechs Monaten 2010 dürfte sich das Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte auf ein Niveau im "mittleren einstelligen Prozentbereich" einpendeln. Als Grund führte Kleisterlee das schwächere Wachstum der US-Wirtschaft und das Fehlen von Großereignissen wie etwa der Fußball-WM an. Besonders in ihrem Fernseh-Geschäft profitierten die Niederländer in den vergangenen Monaten von einem höheren Geräte-Verkauf im Vorfeld der Fußball-WM in Südafrika.

Philips wies für das zweite Quartal ein Konzernumsatzwachstum von 12% auf 6,2 (Vorjahr 5,2) Mrd EUR aus. Das Nettoergebnis kletterte auf 262 (45) Mio EUR. Analysten hatten bei dem Unternehmen mit Sitz in Eindhoven ein Nettoergebnis von 239,8 Mio EUR und einen Umsatz von 6,14 Mrd EUR erwartet.

Die Prognose für das laufende Jahr haben die Niederländer erhöht und gehen nun davon aus, dass im Gesamtjahr eine EBITA-Marge von über 10% erzielt wird. Zuvor hatte Philips eine EBITA-Marge von 10% in Aussicht gestellt. Analysten werteten diese Zielsetzung vor Monaten bereits als "konservativ". Das EBITA erhöhte der Konzern auf 527 (118) Mio EUR. Zudem will Philips die Kosten im Zeitraum 2008 bis 2010 stärker senken als mit 700 Mio EUR erwartet.

Gael de-Bray, Analyst bei der Societe Generale, zeigte sich besonders über das organische Umsatzwachstum in der Sparte "Consumer Lifestyle" enttäuscht. Dieser habe nur bei 20% gelegen, erklärte der Beobachter und verwies darauf, dass er hier mit einem Wachstum von 36% gerechnet habe. Auch im Sektor "Healthcare" habe sich der Umsatz unerwartet schwach entwickelt.

Am Freitag berichtete der Wettbewerber General Electric Co (GE) ein unerwartet hohes Gewinnwachstum von 16% auf 3,11 (2,69) Mrd USD. Das war das erste Mal seit Ausbruch der Wirtschaftskrise, dass der US-Konzern wieder eine Gewinnsteigerung berichten konnte. Der deutsche Wettbewerber Siemens wird am 29. Juli über den Geschäftsverlauf im dritten Quartal berichten.

Webseite: www.philips.com -Von Roberta B. Cowan, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69 29 725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/ebb

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