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29.10.1999 - 

Gartner-Studie empfiehlt hartnäckiges Verhandeln

Upgrade auf Ultrasparc III kann Anwendern bare Münze bringen

MÜNCHEN (CW) - Kunden von Sun Microsystems sollten in Kürze Verhandlungsgeschick beweisen. Beim Umstieg von Servern mit"Ultrasparc-II"-Prozessoren auf die Nachfolgemodelle könnten die Rabatte höher als üblich ausfallen. Der Grund: Ältere Rechner lassen sich nicht mit den Sparc-III-Chips aufrüsten.

Eine Studie der Gartner Group geht davon aus, daß beim Upgrade auf CPU-Module des Typs "Ultrasparc III" eine Leistungssteigerung von 75 bis 100 Prozent zu erwarten sei, diese aber mit einem vollständigen Systemwechsel erkauft werden müsse. Wegen eines leistungsfähigeren Systembusses lassen sich die neuen Prozessoren nicht in den alten Geräten verwenden.

Tom Henkel, Autor der Gartner-Studie, wertet dies als eine Verringerung des Langzeitwerts der aktuellen Rechner. Kunden sollten daher beim Kauf der ab nächstem Jahr erhältlichen Nachfolger einen Ausgleich in Form eines Rabatts von mindestens 30 Prozent einfordern.

Steht zum jetzigen Zeitpunkt ein Kauf an, rät Henkel weiter dazu, sich Upgrade-Pfade und die Möglichkeit zur Inzahlungnahme von Altgeräten bestätigen zu lassen. Außerdem sollten Kunden die Anschaffungen größerer Server-Zahlen verschieben und auf kleinere Modelle ausweichen: "Es ist wichtig, seine aktuellen und geplanten Leistungsanforderungen den eigenen Wachstumserwartungen anzupassen."

Andy Ingram, Marketing-Direktor für die Enterprise-Server-Produkte bei Sun, widersprach der Studie in einer Stellungnahme. Der Umstieg sei nicht annähernd so einschneidend und kostspielig, wie die Gartner Group dies darstelle. Sun arbeite zur Zeit daran, die Modalitäten für das Upgrade und die Inzahlungnahme auszuarbeiten. Kunden, denen ein geplanter Umstieg in finanzieller Hinsicht Sorgen bereite, ständen attraktive Angebote offen. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit zum Leasing von Geräten. Eine Studie der Gartner Group geht davon aus, daß beim Upgrade auf CPU-Module des Typs "Ultrasparc III" eine Leistungssteigerung von 75 bis 100 Prozent zu erwarten sei, diese aber mit einem vollständigen Systemwechsel erkauft werden müsse. Wegen eines leistungsfähigeren Systembusses lassen sich die neuen Prozessoren nicht in den alten Geräten verwenden.

Tom Henkel, Autor der Gartner-Studie, wertet dies als eine Verringerung des Langzeitwerts der aktuellen Rechner. Kunden sollten daher beim Kauf der ab nächstem Jahr erhältlichen Nachfolger einen Ausgleich in Form eines Rabatts von mindestens 30 Prozent einfordern.

Steht zum jetzigen Zeitpunkt ein Kauf an, rät Henkel weiter dazu, sich Upgrade-Pfade und die Möglichkeit zur Inzahlungnahme von Altgeräten bestätigen zu lassen. Außerdem sollten Kunden die Anschaffungen größerer Server-Zahlen verschieben und auf kleinere Modelle ausweichen: "Es ist wichtig, seine aktuellen und geplanten Leistungsanforderungen den eigenen Wachstumserwartungen anzupassen."

Andy Ingram, Marketing-Direktor für die Enterprise-Server-Produkte bei Sun, widersprach der Studie in einer Stellungnahme. Der Umstieg sei nicht annähernd so einschneidend und kostspielig, wie die Gartner Group dies darstelle. Sun arbeite zur Zeit daran, die Modalitäten für das Upgrade und die Inzahlungnahme auszuarbeiten. Kunden, denen ein geplanter Umstieg in finanzieller Hinsicht Sorgen bereite, ständen attraktive Angebote offen. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit zum Leasing von Geräten.