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13.03.1998 - 

Verträge via Internet zustellen

UPS transportiert bald Dokumente übers Web

Nach den Plänen von United Parcel Service (UPS) soll es noch dieses Jahr möglich sein, Verträge und andere sensible Dokumente über UPS Document Exchange http://www.exchange.ups.com verschlüsselt über das weltumspannende Netz zu versenden. Nur der Adressat soll die Nachricht lesen können. Zwar gibt es bereits solche Techniken, doch setzen sie wenig verbreitete Verschlüsselungssoftware voraus. Dies möchte UPS nun ändern. Der Paketdienst tritt dabei als vertrauenswürdige Instanz zwischen den Kommunikationspartnern auf und stellt eine Sicherheitsarchitektur zur Verfügung.

Zwei Dienste will UPS in der zweiten Jahreshälfte anbieten. "UPS Online Dossier" ist für besonders sensible Dokumente gedacht. Informationen werden daher zweimal verschlüsselt. Der Empfänger muß sich authentifizieren, bevor er die Daten lesen kann. Ferner erhält der Versender eine Zustellbestätigung. Sender und Empfänger müssen eine spezielle Software installieren, die UPS ausliefert.

Weniger sicherheitskritische Dokumente können Internet-User über "UPS Online Courier" verschicken. Entsprechend der Verschlüsselungstechnik des Web-Browsers werden die E-Mails codiert und zu einem UPS-Server weitergereicht. Von dort holt sich der Empfänger die Nachricht ab.

UPS rechnet sich gute Marktchancen aus. Etwa 30 Prozent des Gesamtumsatzes will der Paketversender im Jahr 2000 mit dem Versenden elektronischer Dokumente erwirtschaften.

Zwar hält sich das Unternehmen bei den Kosten für das Versenden eines digitalen Schriftstücks bedeckt. Experten schätzen aber, daß der Preis bei weniger als zehn Dollar liegen wird.