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26.10.1984

Ursprüngliche Prognosen nicht eingetreten:26 000 neue Kräfte in der Elektrobranche

BONN (CW) - Mit 26 000 Neueinstellungen in den ersten acht Monaten des Jahres 1984 hat der Beschäftigungsstand in der Elektroindustrie weit mehr zugenommen, als erwartet. Dies teilte jetzt das "Handelsblatt" mit. Wie es dazu weiter heißt, sei der Zentralverband der Elektroindustrie, ZVEI, allerdings davon ausgegangen, daß sich die Zahl der Mitarbeiter im Gesamtjahr 1984 nur um 15 000 bis 20 000 erhöhe.

Nach Bekanntwerden dieser Prognose habe es beim Verband Anrufe gegeben, die die prognostizierte Entwicklung aufgrund des Streiks bezweifelt hätten. Im Juni diesen Jahres waren die vorausgesagten Zahlen sogar noch niedriger. Der ZVEI erwartete angesichts der ins Haus stehenden Arbeitskämpfe zu jenem Zeitpunkt lediglich ein Ausstellungsplus von

10 000.

Als Erklärung für den nun doch eingetretenen Einstellungsschub in der Elektroindustrie nannte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Rudolf Scheid, den Produktivitätsfortschritt, der bei stagnierenden Lohnstückkosten zu wachsenden Erträgen führe und höhere Investitionen auslöse. Immer wenn der Produktivitätszuwachs über der Zunahme der Lohnstückkosten liege, ziehe dies positive Auswirkungen auf die Beschäftigungslage nach sich.

Dr. Gert Lorenz, Vorstandsvorsitzender der Philips Kommunikations Industrie AG, erklärte, daß der in sich geschlossene Kreislauf Innovation, Substitution und Rationalisierung zu Wachstum führe. Diese Entwicklung bedinge dann mehr Beschäftigung, die besonders dort steige, wo "neue Techniken angewandt werden".