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28.09.1990 - 

Experten erwarten Facilities-Management-Welle

US-Bank übergibt ihre DV für zehn Jahre an die EDS

MÜNCHEN (CW) - Den wahrscheinlich größten Outsourcing-Kontrakt in der US-Bankengeschichte hat die Electronic Data Systems Corp. (EDS) eingefahren: Für die First Fidelity Bancorp. soll sie rund 250 Applikationen auf etwa 60 eindampfen sowie zwei Rechenzentren in einem zusammenfassen. Auftragswert: 450 Millionen Dollar.

Erste im Kontrakt vorgesehene Etappe, so berichtet das "Wall Street Journal" vom EDS-Sitz Lawrencville in New Jersey, ist die Konzentration der Hardware an einem Standort; in sechs Monaten soll dieser Punkt erledigt sein. Offenbar problematischer und deshalb auf achtzehn Monate angesetzt ist die Konsolidierung der ausufernden Bankensoftware: Durch Akquisitionen auf einen Dschungel von 250 teilweise redundanten Applikationen angewachsen, sollen die Bankenprogramme in einer handhabbaren Struktur von 60 Applikationen konsolidiert werden.

Den Job hätten die Banker nach eigener Einschätzung zwar auch selbst, jedoch nicht in einer annehmbaren Zeitspanne erledigen können. Mit Hilfe von EDS hofft man, schneller in den Genuß einer Ausgabenersparnis in Höhe von jährlich 50 Millionen Dollar zu kommen, kalkuliert die First Fidelity laut "Wall Street Journal" als Folge des Software-Streamlining. +