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11.10.1991 - 

Tochtergesellschaft ISSC erhält Aufträge

US-Banken wählen IBM als Outsourcing-Partner

CHIKAGO/NEW YORK (CW) - IBM erobert als Dienstleister Marktanteile im Bankengeschäft: Sowohl die Continental Bank Corp., Chikago, als auch die Chase Manhattan Bank of Connecticut in Bridgeport wollen der IBM-Tochtergesellschaft Integrated Systems Solutions Corp. (ISSC) einen Großteil ihrer Datenverarbeitung anvertrauen.

Wie die US-Agentur "News-wire" berichtet, plant die Continental Bank bis zum Jahresende einen über zehn Jahre gültigen Vertrag zu unterzeichnen, in dem das Unternehmen der IBM-Tochter alle zentralen Bereiche ihrer Informationstechnologie überantwortet.

Die Bank verspricht sich von diesem Abkommen Einsparungen in Höhe von 100 Millionen Dollar beziehungsweise von mehr als 20 Prozent der gegenwärtigen IT-Kosten.

Neben dem Computer- und Netzwerkbetrieb ISSC auch für die Software-Entwicklung und -Wartung zuständig sein. Dabei wollen die Dienstleister im Bereich Maintenance- und Entwicklungs-Services mit der US-Unternehmensberatung Ernst & Young kooperieren.

ISSC wird voraussichtlich die bestehenden Rechenzentren der Bank weiter nutzen und das Personal übernehmen.

Auch die derzeit eingesetzte Hardware soll von der IBM-Tochtergesellschaft aufgekauft werden. Für geleaste Hard- und Software übernimmt das Unternehmen ebenfalls die Verantwortung.

Einen ähnlichen Vertrag, so berichtet der amerikanische Informationsdienst "Business Wire", plant auch die Chase Manhattan Bank of Connecticut mit der IBM-Dienstleistungsgesellschaft abzuschließen. Support und Service für sämtliche Hard- und Software, die gesamte Anwendungsentwicklung sowie die kompletten Netzwerk-Management- und Rechenzentrumsleistungen sollen an IBMs Service-Unternehmen übergehen werden. Auch bei dieser Bank werden die DV-Mitarbeiter zum großen Teil von ISSC übernommen. Über das Volumen dieses Vertrages macht die Agentur keine Angaben.