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27.09.2002 - 

Neues Datei- und Speichersystem in Arbeit

US-Behörde fördert Linux-Cluster

MÜNCHEN (CW) - Unter dem Codenamen "Lustre" entwickelt die Kernkraft-Sicherheitsbehörde (National Nuclear Security Administration = NNSA) des US-Energieministeriums ein Cluster-Datei- und Speichersystem für 10000 Linux-Server.

Ziel des Vorhabens ist ein leistungsstarkes und hochgradig skalierbares Datei- und Speichersystem für große Verbünde von Linux-Rechnern, das nicht mit Blöcken operiert, sondern auf objektorientierten Prinzipien basiert. Es soll Computer-Cluster mit Rechenleistungen von mehr als 100 Teraflops bedienen, mehrere Petabyte an Speicherplatz verwalten und mit Datendurchsätzen im Bereich von mehreren 100 Gigabyte/s arbeiten.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt, dessen Name die Begriffe Linux und Clusters verknüpft, erwuchs aus einem Forschungsvorhaben der Carnegie Mellon Universität. Das Ergebnis soll allen Laboratorien des Department of Energy zur Verfügung stehen, also nicht nur der NNSA, sondern auch dem Lawrence Livermore National Laboratory, dem Los Alamos National Laboratory und den Sandia National Laboratories. Als Industriepartner fungieren Cluster File Systems Inc., Hewlett-Packard, Seagate und verschiedene Linux-Anbieter. (qua)