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10.09.2010

US-Behörden weiten Untersuchung zur Schmiergeldaffäre von HP aus

NEW YORK (Dow Jones)--Das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC haben ihre Untersuchung zur Schmiergeldaffäre des Computerherstellers Hewlett-Packard (HP) ausgeweitet. Die Behörden haben kürzlich Informationen zu bestimmten Transaktionen in Russland angefordert, wie am Donnerstag aus einer Mitteilung des Unternehmens an die SEC hervorgeht. Das "Wall Street Journal" hatte bereits Mitte August aus Kreisen von der Untersuchung durch die US-Behörden berichtet.

NEW YORK (Dow Jones)--Das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC haben ihre Untersuchung zur Schmiergeldaffäre des Computerherstellers Hewlett-Packard (HP) ausgeweitet. Die Behörden haben kürzlich Informationen zu bestimmten Transaktionen in Russland angefordert, wie am Donnerstag aus einer Mitteilung des Unternehmens an die SEC hervorgeht. Das "Wall Street Journal" hatte bereits Mitte August aus Kreisen von der Untersuchung durch die US-Behörden berichtet.

Der Fall beschäftigt auch deutsche Staatsanwälte. HP soll Geld gezahlt haben, um einen 35 Mio EUR schweren Auftrag zu erhalten, der die Lieferung von Computerausrüstung über eine deutsche Tochter an das Büro des russischen Generalstaatsanwalts vorsah. So, wie die Mitteilung an die SEC geschrieben ist, scheint die Untersuchung tiefer zu gehen, als ursprünglich angenommen. Die Rede ist dort von "mehreren Regierungs-Transaktionen".

Eine Sprecherin von HP bestätigte in einer E-Mail, dass die Untersuchung ausgeweitet worden ist. Die Ermittler hätten sich zuerst auf den Vertrag mit dem Büro des russischen Generalstaatsanwalts konzentriert, nun hätte sie ihre Prüfung aber über diesen bestimmten Fall hinaus ausgeweitet. HP werde vollumfänglich mit den Untersuchungsbehörde kooperieren, fügte sie hinzu.

Das US-Justizministerium und die SEC wollten keine Stellung nehmen.

Webseite: www.hp.com -Von Joseph Palazzolo, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/ebb/cbr

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