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Umbau der Netzsparte


08.02.2002 - 

US-Chef von Siemens ICN geht

MÜNCHEN (CW) - Mark Floyd, bisher President und CEO des Siemens-Geschäftsbereichs Information and Communication Networks (ICN) in den USA, musste seinen Posten nach nur vier Monaten wieder räumen. Er trat Ende Januar von der Position zurück. Dieser Schritt steht im Zusammenhang mit einem geplanten Umbau der US-amerikanischen Netzwerksparte, die in Boca Raton, Florida, beheimatet ist.

ICN zählt zu den Konzernteilen, die Siemens-Chef Heinrich von Pierer weiterhin Sorgen bereiten. Trotz eines bereits angelaufenen Restrukturierungsprogramms wegen eines erheblichen Nachfragerückgangs musste die Geschäftseinheit im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002 (es endete am 31. Dezember 2001) einen Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) von 124 Millionen Euro bei einem Umsatz von 2,54 Milliarden Euro verbuchen.

Bis zur Nominierung eines Nachfolgers ist ICN-Bereichsvorstand Thomas Ganswindt auch Leiter der amerikanischen Dependance. Der glücklose Floyd war zuvor CEO bei Efficient Networks, einem amerikanischen Spezialisten für Digital-Subscriber-Line(DSL-)Technik, den Siemens letztes Jahr übernommen hatte. (fn)